Gegen 13 andere Teams hat sich das Cubic-Racing-Team bereits durchgesetzt, jetzt wollen sich sechs Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums (TSG) in der Deutschen Meisterschaft des Wettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ beweisen.

Schüler fertigen Mini-Formel-1-Auto

Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen multidisziplinären, internationalen Technologie-Wettbewerb, bei dem Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel-1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend gegen andere Wagen ins Rennen schicken. Nachdem sich das aus St. Georgen kommende Cubic-Racing-Team bereits als Erster erfolgreich im Landeswettbewerb gegen 13 andere Teams beziehungsweise Schulen durchgesetzt hat, will das sechsköpfige Team nun auch an der am 19. September in Heilbronn stattfindenden Deutschen Meisterschaft eine gute Platzierung erreichen.

Die Teamleistung zählt

Wie bei der echten Formel 1 steht im Schulwettbewerb zwar die Technik im Vordergrund, letztendlich ist für die Bewertung jedoch die Teamleistung entscheidend. Bei dieser soll neben der Konstruktion, Fertigung, Reaktionszeit und der Fahrzeuggeschwindigkeit auch der Businessplan und die Präsentation bewertet werden.

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Im sechsköpfigen Cubic-Racing-Team gibt es deshalb auch entsprechende Zuständigkeiten: so sind Louisa Broghammer und Johannes Kaspar für das Ressourcen-Management, also die Verwaltung der benötigten Materialien, verantwortlich, während sich Luca Granata und Luca Sergio um die Konstruktion kümmern. Komplettiert wird das Sextett durch Florian Falk, der sich um das Grafikdesign, also das Aussehen des Rennautos kümmert und Noah Schneider, der als Teammanager agiert.

Engagierte und motivierte Lehrer helfen

Um sich auch während der Sommerferien gut auf die Deutsche Meisterschaft vorbereiten zu können, nutzen die Team-Mitglieder der 10. Klasse des TSG die Räumlichkeiten des Technologiezentrums. Das Cubic-Racing-Team agiert so professionell wie ein Start-Up, sagt Martin Friedrich, der Geschäftsführer des Technologiezentrums.

Zudem arbeitet das Cubic-Team schon seit geraumer Zeit etwa mit der imsimity GmbH im Bereich 3D-Visualisierung eng zusammen. Dass die Schüler überhaupt so weit gekommen sind – da sind sich alle Teammitglieder einig – ist aber zu großen Teilen dem Engagement und der Motivation des Chemie-Lehrers Alexander Mosbacher und des Physik-Lehrers Jörg Zimmermann zu verdanken. Beide sehen in dem Wettbewerb eine ideale Möglichkeit, um erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen.

Wettbewerb soll berufliche Wege aufzeigen

Die Zielsetzung des Wettbewerbs ist es, ein aufregendes und spannendes Lernerlebnis zu schaffen, um das Verständnis und den Einblick in die Bereiche Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft zu verbessern und berufliche Laufbahnen in der Technik aufzuzeigen. Dieses Ziel wurde durch den Formel-1-Wettbewerb beim Cubic-Racing-Team auf jeden Fall erreicht.

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