Eine gute Nachricht zum Nikolaustag: Ab Sonntag, 6. Dezember, dürfen Besucher wieder ihre Angehörigen im Elisabethhaus besuchen. Allerdings darf das Haus nur mit einer FFP2-Atemschutzmaske betreten werden.

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Vor einer Woche war das Haus für Besucher geschlossen worden. Es handelte sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, um Bewohner und Besucher gleichermaßen zu schützen. Eine Mitarbeiterin war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin wurden alle Bewohner und Mitarbeiter mit einem Antigen-Schnelltest getestet. Ergebnis: negativ. Auch ein zweiter Test verlief negativ.

Ein Angehöriger pro Tag und Bewohner

Die Erleichterung ist dem Geschäftsführer der evangelischen Altenhilfe, Markus Schrieder, am Telefon anzuhören. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir ab Sonntag das Elisabethhaus wieder öffnen und Besucher ihre Angehörigen am Nikolaustag wieder besuchen können“, sagt er im Telefoninterview. Man stehe dabei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Pro Tag und Bewohner ist ein Angehöriger erlaubt.

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„Ich bin heilfroh, dass wir nicht Zustände wie in anderen Häusern haben. Das zeigt, dass unsere Security am Eingang eine gute Idee ist“, sagt Schrieder mit Blick auf die teilweise hohen Infektionszahlen, verbunden mit mehreren Todesfällen, in Alten- und Pflegeheimen in der Region. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wachen seit Ende Oktober im Eingangsbereich der Häuser der evangelischen Altenhilfe darüber, dass jeder, der das Haus betritt, eine Mund-Nasenbedeckung trägt. Zudem wird bei jedem Besucher die Temperatur gemessen.

„Wir machen keine Ausnahme“

Markus Schrieder weist auf eine Einschränkung hin. Mit einer normalen Mund-Nasenschutzbedeckung darf das Elisabethhaus nicht mehr betreten werden. „Das Haus darf nur mit einer FFP-2-Schutzmaske mit entsprechender Kennzeichnung betreten werden. Und da setzen wir unser Hausrecht durch und machen keine Ausnahme“, stellt Schrieder klar, dass ohne eine solche spezielle Maske kein Besucher Zutritt haben wird. Schrieder hält es für zumutbar, dass, wer einen Angehörigen im Elisabethhaus besuchen möchte, sich auch eine entsprechende FFP2-Maske besorgen kann. „Zu unseren Besuchszeiten kann man sich eine solche Maske besorgen.“ Im Elisabethhaus selbst gibt es solche Masken nicht zu kaufen. Die gleichen Maßnahmen gelten auch für das Lorenzhaus.