Autofahrer im Bereich Stockburg und Groppertal können aufatmen. Die Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße K 5715 durch das Groppertal zwischen dem Bahnübergang Peterzell und dem Kirnacher Bahnhof sowie die Sanierung der Brücke Stockburg sind abgeschlossen. Die Straße ist wieder uneingeschränkt befahrbar. Am Freitag besichtigten Vertreter der politischen Gremien, darunter die Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne) und Karl Rombach (CDU), sowie Vertreter aus dem Kreistag und der drei beteiligten Kommunen das Ergebnis der in drei Bauabschnitte unterteilten und 1,7 Millionen Euro teuren Maßnahme.

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Landrat Sven Hinterseh nannte die Fahrbahnsanierung eine wichtige Maßnahme. Die Straße, wenngleich gerne von Radfahrern genutzt, sei keine reine Freizeitstraße. „Sie ist auch eine wichtige Redundanzstraße für den Fall, dass die Bundesstraße zwischen St. Georgen und Villingen-Schwenningen mal gesperrt ist.“ Bei einer Begehung beziehungsweise Befahrung der neuen Straße wies Gerold Günzer vom Straßenbauamt Donaueschingen auf die Besonderheiten bei der Sanierung hin.

Uhu-Felsen gesichert

So wurde die alte Fahrbahndecke abgefräst und eine sechs Zentimeter dicke Tragdeckschicht aufgebracht. An der Felswand gegenüber des Kirnacher Bahnhofs wurden im Sinne der Verkehrssicherheit 20 Kubikmeter instabiles Gesteinsmaterial beseitigt. Im Bereich Uhu-Felsen wurden kritische Bereiche schonend gesichert, „um das Ambiente des Kletterfelsens soweit wie möglich zu erhalten“, wie Günzer sagte. Bankette und Ausweichbuchten wurden neu hergestellt und befestigt. Auch die Straßenentwässerung wurde modifiziert.

Auch Brücke ist saniert

Da auf der gesamten fünf Kilometer langen Strecke das Tempolimit auf 50 Stundenkilometer begrenzt ist, konnte zu weiten Teilen auf das Anbringen von Schutzplanken sowie auf eine Fahrbahnmarkierung verzichtet werden. Auch die Brücke in Stockburg wurde umfangreich saniert. Für die Kosten in Höhe von 440 000 Euro gab es einen Landeszuschuss über 93 500 Euro.