Nicht alle haben dieses Jahr ein unbeschwertes Weihnachtsfest mit Familie, Freunden und viel Geschenken vor Augen. Egal ob Spielekonsolen, Fahrräder, Tablets oder die große Playmobil-Burg – für viele Eltern ist es unmöglich, alle Herzenswünsche ihrer Kinder zu erfüllen. Damit sich die Kleinen trotzdem auf den Weihnachtsmann oder das Christkind freuen können, wird in diesem Jahr wieder die Kinder-Wunschbaum-Aktion fortgeführt. Die Stadtverwaltung organisiert dabei gemeinsam mit der Caritas, der Diakonie und der Wirkstatt Wunschkarten, auf denen bedürftige Kinder ab dem Jahrgang 2004 oder jünger, ihre Weihnachtswünsche eintragen können. „Mit der Kinder-Wunschbaumaktion können Bürger viel Gutes tun und Kindern, denen es finanziell nicht gut geht, wenigstens zur Weihnachtszeit Freude bereiten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Gesuche möglichst genau formulieren

Die Wunschkarten liegen in den Beratungsstellen der Diakonie und Caritas, in der Wirkstatt und in allen Kindertageseinrichtungen aus. Sie können zu den gewohnten Öffnungszeiten im Rathaus abgegeben werden, werden dann registriert und ab Montag, 19. November, anonym am Weihnachtsbaum im Rathaus aufgehängt. Der wird auch dieses Jahr wieder im Foyer des Rathauses aufgestellt. Damit auch genau das Geschenk für maximal 30 Euro besorgt wird, was sich Kinder wünschen, sollen die Kleinen ihre Gesuche möglichst genau ausformulieren. Spielzeug-Auto allein reicht beispielsweise nicht aus. Besser ist es etwa die Marke, das Modell und die Farbe des Spielzeugs mit auf die Wunschkarte zu schreiben. Jedes bedürftige Kind darf nur eine Wunschkarte ausfüllen.

Bis Dienstag, 27. November, haben spendable Geschenkpaten die Möglichkeit, eine oder mehrere Wunschkarten vom Baum abzuhängen und das entsprechende Geschenk zu besorgen. Auch die Namen der Geschenkpaten bleiben anonym, das Geschenk wird ohne nähere Angaben vergeben. Der Geschenkpate muss die Karte zuvor bei der Zentrale registrieren. Somit ist sichergestellt, dass jedes Geschenk auch gekauft wird.

Geschenke können an Zentrale abgegeben werden

Sind die Geschenke besorgt, werden sie im Rathaus an der Zentrale abgegeben. Von Montag, 10. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 12. Dezember, können die Geschenke im Rathaus von den Eltern oder den Kindern selbst abgeholt werden. Um den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen, bittet die Stadtverwaltung, die jeweiligen Geschenke in den Einzelhandelsgeschäften in St. Georgen zu besorgen.

Es müssen nicht unbedingt Sachgeschenke sein: Auch mit Geldspenden kann das Projekt unterstützt werden. Weitere Auskünfte erteilt Antonia Musacchio-Torzilli unter der Telefonnummer 07724/918305 oder unter der E-Mail-Adresse wirkstatt.st-georgen@freenet.de.