Mit Freude, aber auch mit ein wenig Wehmut präsentierte der Ehrenvorsitzende Wolfgang Winkler vom Verein für Heimatgeschichte die 29. Ausgabe des Heimatboten. Wehmut deswegen, weil es für den engagierten Organisatoren und Autoren der letzte Heimatbote unter seiner Regie war.

Unterstützt wurde Winkler bei seiner Arbeit vom Vorsitzenden Martin Rosenfelder, Luise Lehmann und Helmut Kuss. Wolfgang Winkler äußerte sich froh darüber, dass es wieder gelungen sei, ein ansprechendes Jahresheft in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Buchenberg auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr ist es 100 Seiten stark und beleuchtet interessante historische Themen aus St. Georgen und Buchenberg.

Als Autor hat Wolfgang Winkler viel Zeit und eine gewissenhafte Recherche für seine Berichte eingesetzt und deshalb schwang auch ein wenig Wehmut mit, als er seinen Rückzug als Verantwortlicher für den Heimatboten bekräftigte. In einer der künftigen Sitzungen soll Winklers Nachfolge geregelt werden. "Wir werden jemand finden, der in deine Fußstapfen passt, doch derjenige muss dicke Socken anziehen", so Vorsitzender Martin Rosenfelder.

Winkler hat den Heimatboten seit über zwölf Jahren betreut und immer viel Zeit in seine Berichte investiert. Für das aktuelle Jahresheft war er ein Vierteljahr auf Themen- und Spurensuche, bis alle Facetten ausgearbeitet und Quellen ausgeschöpft waren. Willi Meder, Helmut Kuss, Siegbert Hils, Johann Haller und Bruno Mößner steuerten ebenfalls bemerkenswerte Kapitel bei.

350 Exemplare

Auch wenn er sich aus der Organisation des Heimatboten zurückzieht, will Wolfgang Winkler weiterhin das Jahresheft mit historischen Berichten unterstützen. Er sowie Martin Rosenfelder bedauerten bei der Präsentation des neuen Heftes, dass die Kollegen vom Buchenberger Geschichtsverein nicht dabei sein konnten. In der Sache und bei den Veranstaltungen arbeite man aber gut zusammen und bleibe eng verbunden, betonten beide. So wurde das neue Jahresheft mit Berichten aus beiden Vereinen gefüllt und ist auch bei den St. Georgener wie auch den Buchenberger Vereinsmitgliedern erhältlich. Außerdem liegt es natürlich im neuen Domizil des Geschichtsvereins Am Bärenplatz 13 zum Kauf aus und soll beim Weihnachtsmarkt angeboten werden. 350 Exemplare mit einer Fülle von historischen Informationen zu Personen und Schwarzwälder Sachthemen warten auf interessierte Käufer. Außerdem ist der Heimatbote illustriert mit vielen historischen Aufnahmen und Postkarten, die die Geschichtsorte lebendig werden und den Zeitgeist auferstehen lassen. In der Geschichtstruhe gibt es auch ältere Jahreshefte zu kaufen. Allerdings, schränkte Luise Lehmann ein, seien einzelne Jahrgänge schon vergriffen.