Wie wohl fühlen sich junge Leute in ihrer Heimatstadt, wie erleben sie hier Entwicklungen, denen sie ausgesetzt sind oder die sie mitgestalten können? Was veranlasst sie zum Bleiben oder Wegziehen? SÜDKURIER-Volontär Kevin Rodgers hat sich dieser Fragestellung am vorvergangenen Samstag angenommen. Seine in einem Meinungsbeitrag zugespitzte Zustandsbeschreibung löste ein großes Echo aus. Unangemessene Kritik und Ignoranz gegenüber den positiven Leistungen, die auf vielen Gebieten innerhalb der Kommune erbracht wurden und werden, hieß es zu dieser persönlichen Sichtweise von der einen Seite, andere lobten den Ansatz, bestimmte Themen anzusprechen.

In der Stadt ist eine Diskussion entbrannt. Die Redaktion greift ab dieser Woche diese Impulse auf. Wohin entwickelt sich die Stadt? Gehen Planer und Bürger im gleichen Tempo in die gleiche Richtung? Wir wollen erfahren, wo St. Georgen richtig gut dasteht, aber auch wo es gärt, ohne dass sich lauter Protest entwickelt. Straßenbau, Innenstadtentwicklung, demografischer Wandel, Gastronomie, Freizeit und mehr werden auf dem Prüfstand stehen. Nicht fehlen werden jene Aspekte, die ins Leben der jungen Bürger wirken. Zumal es der Zwischenruf eines jungen St. Georgeners gewesen war, der die Debatte ins Rollen gebracht hat.