Morgens um 7 Uhr beginnen die drei Männer vom Bauhof mit ihrer Arbeit. Nachdem sie die Unterbodenkonstruktion und die Stahlträger der Bühne in die Fahrzeuge gehievt haben, fahren sie gemeinsam Richtung Marktplatz. Dort angekommen legen sie kräftig los und legen die Holzbalken aus.

Bild: Küster, Sebastian

Wenn die Bretter richtig liegen, ist Augenmaß gefragt: Stephan Hilbich prüft, ob die Konstruktion auch eben auf dem Boden liegt. Wichtig, denn die Bühne darf keinesfalls schief stehen.

Bild: Küster, Sebastian

Im Anschluss werden die diagonalen Seiten ausgemessen. Die acht Meter lange und sechs Meter breite Bühne muss später exakt auf dem Unterboden aufliegen. Dafür haben die Männer immer ein Maßband zur Hand.

Bild: Küster, Sebastian

Mit einem Vorschlaghammer versetzt Stephan Hilbich die inneren und äußeren Balken um die letzten Zentimeter. Währenddesen bohrt sein Kollege Manfred Reißer lange Schrauben in die Konstruktion, damit nichts mehr wackelt.

Video: Küster, Sebastian

Danach ist die Arbeit für den Bauhof schon fast getan. Den Aufbau der eigentlichen Bühne übernimmt der Verein Bergstadtfetzer unter der Aufsicht von Karl-Heinz Schuhenn, der selbst im Verein aktiv ist. Zuvor macht er sich in seinem Schaufellader ans Werk und stellt die Bühnentreppen bereit.

Video: Küster, Sebastian

Um 16 Uhr beginnen die Bergstadtfetzer mit dem Aufbau der Bühne. Zunächst müssen die Einzelteile, die wie Bierbänke aussehen, aufgestellt werden.

Bild: Küster, Sebastian

Danach werden die ersten Teile der Bühne auf dem Unterboden platziert. Alle Helfer packen mit an. Die meisten tragen Handschuhe, damit sich keiner verletzt. Bis auf kleine Blessuren ist laut Mario Ettwein, Vereinsvorstand der Bergstadtfetzer, nichts passiert.

Bild: Küster, Sebastian

Damit sich die Bühneteile nicht mehr bewegen können, werden sie von Mario Ettwein mit einem Akkuschrauber befestigt.

Bild: Küster, Sebastian

Kleine, etwa zehn Zentimeter lange und drei Zentimeter breite Stahlblöcke werden zwischen die Bünenteile gestekt und verschraubt. Dann kann sich die Bühne auch nicht mehr bewegen, wenn auf ihr getrampelt wird.

Bild: Küster, Sebastian

Die fleißigen Helfer gönnen sich eine kurze Pause und arbeiten danach an dem Bühnendach weiter. Dafür brauchen sie erfahrungsgemäß etwa drei Stunden.

Bild: Küster, Sebastian