Was einst klein begann, hat sich 20 Jahre nach dem ersten Stadtfest extrem entwickelt. Der SÜDKURIER berichtet am 24./25./27. Juni 1994 ausführlich über das Stadtfest, das Tausende in die Bergstadt schwemmt und das größtenteils von den Vereinen gestemmt wird. Auf dem Marktplatz sind Musik und Unterhaltung angesagt, im Klosterhof treffen sich Kinder und Jugendliche zu allerlei Spielen mit und ohne Gewinnen und im Stadtgarten ziehen Rock und Pop vor allem die Jugendlichen und Junggebliebenen an. Neu beim nun 20. Stadtfest ist die Einbeziehung der oberen Gerwigstraße, was den Marktplatz mit der großen Bühne etwas entlastet. Die Bühne ist mehr zum Durchgang zur Post platziert, so dass die Besucher das Geschehen jetzt direkt von vorn verfolgen können.

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Die Vereine sind beim Jubiläums-Stadtfest allerdings mehr als sonst gefordert. Die Stadt hat die Einsätze des Bauhofs zurück gefahren, so dass die Stände, Tische und Bänke von den Vereinen selbst aufgestellt werden müssen. Das gelingt problemlos. Wieder eingesetzt ist das Geschirrspülmobil, da man auf Einweggeschirr aus Umweltgründen nach wie vor verzichten will. Erstmals endet das Stadtfest am Sonntag um 22 Uhr. Danach ist ja Aufräumen angesagt. Das Fest verläuft am Samstag bei schwüler Wärme und einem Regenschauer gut, bis ein Gewitterguss am Abend viele Gäste nach Hause treibt.

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Erstmals dabei ist der Klub Känguruh, der unter der Klosterlinde das Publikum der leichteren Muse anspricht. So tritt die St. Georgener Formation Haas‘n Rogge auf und mehrere Gruppen aus Singen, Bad Krotzingen, Furtwangen, Villingen und Burladingen. Die Stuttgarter Dixieband-Cracker erhalten viel Beifall, obwohl ihr Auftritt vom Gewitterguss begleitet wird. Und die Klosterlinde mutiert vom Schattenspender zum Regenschutz. Und im Stadtgarten halten es auch die Fans bei Rock im Regen aus. Am Sonntag geht es in der St. Georgener Innenstadt noch einmal hoch her. Vielfache Meinung zum Schluss: „Schön war‘s.“