"Wo mag denn dieses Land wohl liegen", mag sich so manche der 60 Besucherinnen gedacht haben. Als sich alle im ökumenischen Zentrum um den schön geschmückten Altar versammelt hatten, eröffnete Mechthild Fischer den Gottesdienst und informierte ausführlich über den Staat im Amazonasgebiet. "Surinam ist das kleinste Land in Südamerika und fast so groß wie Österreich", wusste die evangelische Kirchengemeinderätin. 90 Prozent des Landes sind von Regenwald bedeckt, der aus 1000 verschiedenen Baumarten besteht. In einem Bildervortrag wurde das subtropische Land vorgestellt, in dem eine Temperatur um 30 Grad Celsius herrscht.

Fast die Hälfte der Einwohner sind christlich und die Landessprache der ehemaligen holländischen Kolonie ist niederländisch. Einige Frauen stellten Surinamerinnen mit verschiedenen Wurzeln und Sprachen dar, wobei vor allem die Not und Unterdrückung der weiblichen Bevölkerung zum Ausdruck kam.

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel, die den Hauptteil bildete, wurde in Bildern präsentiert. An die Kehrseite der Medaille erinnerte dann die Kollekte für wichtige Frauen-Projekte, bei der fast 500 Euro zusammenkamen. Mit Querflöten umrahmten die Jugendlichen Tamaris Trautwein, Hanna Pecoroni und Leonie Martin die Feier. Sabine Porsch begleitete die Lieder am E-Piano und Helmut Wachtelborn mit der Gitarre. Zahlreiche Fürbitten um die Bewahrung der Schöpfung und um Unterstützung für Mädchen und Frauen rundeten die Feier ab.

Anschließend lud die Vorbereitungsgruppe zu einem Essen ein. Das war nach surinamischen Rezepten vom Küchenteam mit viel Liebe hergestellt worden.