Seit vielen Jahren sind die Frauen aus dem katholischen Frauenkreis überaus aktiv. Das ganze Jahr über wird gestrickt, gehäkelt, genäht und gebastelt. Das alles für einen guten Zweck. Der Erlös des Missionsbasars geht nach Simbabwe an ein Kinderheim und ein Teil wird für die Mission in Afrika verwendet. Darauf können die Frauen um Ulrike Fleig, Gertrud Weisser, Gertrud Oehl und Marianne Koletzki stolz sein. Denn erst durch ihre überaus engagierte Mitarbeit wird es möglich, den Basar durchzuführen. So kann Ulrike Fleig auf rund 25 bereitwillige Frauen zählen, welche sich dem Verarbeiten von Wolle verschrieben haben. Denn bei Ulrike Fleig laufen die Handarbeitsfäden zusammen. Unterstützt wird sie auch von Ehemann Josef.

Die Bastelabteilung wird von Gertrud Oehl und Marianne Koletztki angeführt. Auch in diesem Bereich sind an die zehn Künstlerinnen dabei, welche aus Holz kleine und große Kunstwerke entstehen lassen. Als Dritte im Bunde schart sich Gertrud Weisser 21 Frauen um sich. Das ganze Team kümmert sich um das leibliche Wohl der Besucher. Seit einigen Jahren warten die Frauen pünktlich um neun Uhr zur Basareröffnung mit einem reichhaltigen Brunch auf.

Etwas weiter hinter dem Tisch mit dem Bruch-Angebot sind die Kuchen hinter Glas aufgereiht. Es dauert nicht lange und schon sind die besten Stücke ausverkauft. Sofort wird Nachschub gebracht, damit zum Kaffee reichlich Kuchen vorhanden ist. Schnell muss auch am Brunchbüffet nachgeliefert werden, was von den Helferinnen sofort erledigt wird. In der Küche neben dem Pfarrsaal sind fleißige Frauenhände dabei, Teller mit frischer Ware zu belegen. Für Gertrud Weisser ist es eine Freude, wenn die Gäste zum Büffet kommen, auch mehrfach, denn es soll ja auch alles probiert werden.

Der Basar läuft, die Strickwaren wie Mützen, Schals, Socken in allen Größen oder auch modisch gestaltete Loops, wie Häkeldecken finden ihre Abnehmer. Selbst für Babys liegen Strickwaren aus. Überhaupt sind die Angebote in stimmigen Farben gefertigt. Das kommt auch bei den Kunden an. Nicht nur Häkeldecken sind entstanden. Manche Frauen sind wahre Meister im Herstellen von Filzschuhen. Grobmaschig in Übergröße gehäkelt und dann in die Waschmaschine gesteckt, kommt das Produkt total verfilzt aus der Waschtrommel. Und diese Schuhe geben beim Tragen warme Füße, sind sich die Herstellerinnen sicher.