Die Gruppe startete um 9.30 Uhr am Waldfriedhof und machte sich auf eine knapp zweistündige Abenteuer-Tour durch den heimischen Wald. Gleich zu Beginn stellt Thomas Leser klar: "Das Gebiet am Waldfriedhof steht nicht exemplarisch für die Baumarten in der Region. Hier haben wir viele Exoten." Um St. Georgen bestimmen vor allem Fichten, Tannen, Kiefern, Buchen und Lärchen das Waldbild.

Bild: Küster, Sebastian

An der ersten Station brachte Förster Thomas Leser den Kindern bei, wie sie anhand von Baumblättern die Art erkennen können. Gezackte oder runde Formen, große oder kleine Blätter. Die Unterschiede stecken oft im Detail. Die Kinder sollten auch am Gefühl der Blätter und Nadeln die Arten erkennen.

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Kurz darauf machten sich die Kinder einzeln auf eine besondere Suche: Da es im hiesigen Waldgebiet schwierig ist echt Tiere zu entdecken, brachte Leser Tiersilhouetten aus Holz mit, die er auf einer rund 700 Meter langen Strecke im Wald versteckte.

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Nach der Suche wurden die hölzernen Waldbewohner auf ihr Fressverhalten hin unter die Lupe genommen. Egal ob Kauz, Fuchs, Reh, Dachs, Igel oder Wildschwein: Die Kinder waren von den Tieren begeistert und stellten einige Rückfragen.

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Waldkunde ohne Schädlinge? Das gibt es auch bei Förster Thomas Leser nicht. An vier abgesägten Baumstämmen erklärte er, welche Schädlinge in den heimischen Wäldern das Leben der Förster schwerer machen.

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Um den Kindern genau zu zeigen, wie man die kleinen, fast unsichtbaren, Tiere erkennt und auf welche Weise sie die Bäume zerstören, löste Leser die Rinde ab. Darunter werden die Spuren der Schädlinge sichtbar.

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