Der Winter ist mittlerweile so richtig angekommen und scheint es sich bei uns gemütlich zu machen. Im Gepäck hat er neben frostigen Temperaturen und jeder Menge Schnee vor allem eines: Glatteis. Bürgersteige werden zu Eisflächen, Rutschpartie inklusive. Das ist tückisch – einmal kurz nicht aufgepasst, schon sitzt man auf dem Hosenboden. Da ist vom blauen Fleck bis zum Knochenbruch alles drin – in jedem Fall ist so ein Sturz auf eisigen Untergrund alles andere als angenehm.

Sie kommen sicher übers Eis: Laut Experten können wir von Pinguinen in Sachen Fortbewegung noch einiges lernen.
Sie kommen sicher übers Eis: Laut Experten können wir von Pinguinen in Sachen Fortbewegung noch einiges lernen. | Bild: Manuel_Meyer, dpa

Das Zauberwort heißt: Watscheln!

Für alle, die die kalte Jahreszeit ohne größere Blessuren überstehen wollen, haben Experten jetzt einen – Achtung, Kalauer! – heißen Tipp parat: Watscheln heißt das Zauberwort. Wie ein Pinguin. Klingt seltsam, soll aber helfen, verspricht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. So einfach schützt man seine Gliedmaßen und belustigt gleichzeitig seine Mitmenschen. Denn machen wir uns nichts vor, Pinguine sind niedliche Tiere, aber nicht gerade für ihre elegante Fortbewegung bekannt.

Angeheiterte Pinguine

Und so kommt es vor, dass Spaziergänger, die die Watschel-Technik in freier Wildbahn anwenden, statt besonders stabil und sicher eher unbeholfen und leicht angeheitert aussehen. Wenn in Zukunft aber alle den Experten-Tipp beherzigen, dürfte das egal sein. Dann ist man schließlich nur noch ein Pinguin von vielen.

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Eine nicht ganz einfache Vogel-Choreografie

Eine genaue Anleitung fürs richtige Watscheln liefern die pfiffigen Profis übrigens gleich mit – also aufgepasst und mitgemacht: „Beim Pinguin-Gang wird der Körperschwerpunkt über dem vorderen, also dem auftretenden Bein ausgerichtet. Der Fuß setzt jeweils mit ganzer Sohle auf und zeigt leicht nach außen. Das belastete Bein steht damit im rechten Winkel zum Boden.“ Verstanden? Falls Sie diese kompliziert klingende Vogel-Choreografie jetzt erst einmal ausgiebig testen wollen, bevor Sie sich ins Freie wagen, passen Sie gut auf: Brechen Sie sich beim Üben nicht die Knochen.