Berufstätige, die dort schon in aller Herrgottsfrühe in größerem Abstand vorbeifahren, kommen ins Grübeln: Wird mit dem Lichtstrahl an die derzeit stattfindenden Olympischen Spiele erinnert, werden dort nächtliche Skiwettbewerbe ausgetragen, trainieren die Fußballer oder gilt es dort etwas sehr wichtiges zu bewachen? Wer sich dann dem Gelände nähert, sieht das Tribünenflutlicht angeschaltet. Immerhin nur dieses.

Denn die völlig nutzlose Beleuchtung des menschenleeren Areals ist lediglich der Zeitschaltuhr geschuldet. Die ist neu und mit Bauhofleiter Hanspeter Boye noch nicht auf du und du. Dem gelang es am Dienstag nicht, das störrische Gerät zu zähmen. Um 22 Uhr, zum Ende des Langläufer-Angebots auf der Stadionrunde, soll der Lichtmast dunkel werden. Doch derzeit brennt er die ganze Nacht. "Centbeträge", sieht Boye das Sonderlicht nicht als fiskalisches Problem. Der Ehrgeiz ist geweckt. Am Mittwoch soll die Zeitschaltuhr spuren.