Ein wenig vom Pech verfolgt waren die Organisatoren des Burning-Cups Skateboard- und BMX-Contest auf dem Rondell am Klosterweiher in diesem Jahr. Aufgrund einer Parallelveranstaltung waren etliche Skater, auf die die Veranstalter gesetzt hatten, nicht anwesend. Starke Windböen machten beim Aufbau von Pavillons zu schaffen. Und letztendlich ging das brennende Holzfahrrad, das der Veranstaltung den Namen gab und der eigentliche Höhepunkt werden sollte, nur zögerlich in Flammen auf.

Mit deutlicher Verzögerung und stark reduzierter Teilnehmerliste ging die Veranstaltung am Samstag auf dem Rondell an den Start. „In Singen findet heute das Finale des Bodensee-Cups statt, wo die Fahrer teilnehmen, auf die wir eigentlich gesetzt haben“, erklärte Johannes Kuczawa vom Event-Forest-Veranstaltungsteam etwas resigniert. So war die Zahl der Skateboarder, die ihre Tricks zeigten, sehr überschaubar. Immerhin sorgten einige BMX-Fahrer mit ihren Kunststücken auf zwei Rädern dafür, dass die Zuschauer, die sich zahlreiche am Rondell einfanden, etwas zu sehen bekamen.

Die Zuschauer warteten auch gespannt auf das als Höhepunkt angekündigte Finale. Wagemutige BMX-Fahrer sollten über ein brennendes, aus Holz gefertigtes Fahrrad, springen. Nachdem das hölzerne Gestell sich als schwer entflammbar erwies und erst mit viel gutem Zureden und jeder Menge brennbarer Flüssigkeit loderte, wagte immerhin ein Radfahrer mehrfach den Sprung über das Rad.

Ein wagemutiger Radler beim Sprung über da brennende Holz-Fahrrad. Bilder: Sprich
Ein wagemutiger Radler beim Sprung über da brennende Holz-Fahrrad. Bilder: Sprich | Bild: Sprich, Roland