Gut 25 000 Besucher sind bislang in diesem Jahr im Naturschwimmbad Klosterweiher gezählt worden. Im Vorjahr waren es zum etwa selben Zeitpunkt im August schon mehr als 40 000. Am Ende lag dieser Wert bei exakt 42 231 Besuchern. Damit war allerdings auch eine Zahl geknackt worden, die mehr als 20 Jahre nicht erreicht wurde. Deshalb blickt man bei der Stadtverwaltung auch zufrieden auf die bisherige Badesaison. Melanie Reinl, Sprecherin der Stadt, sagt: „Nimmt man die Zahlen seit 1998, liegt die durchschnittliche Besucherzahl bei knapp 22.000 Besucher jährlich.“ Demnach scheint auch der deutliche Preisanstieg kaum Auswirkungen darauf gehabt zu haben.

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Die Saison sei somit bisher gut gelaufen. Vor allem vor dem Hintergrund, weil es an einigen Tagen nicht geöffnet hatte. „Das Freibad hatte drei Tage aufgrund schlechten Wetters geschlossen, an sechs Tagen war das Baden aufgrund der Algenbildung nicht möglich, die Liegewiese jedoch geöffnet.“

Gespräche zum Bootsverleih

Mit der Information, dass es am Klosterweiher in diesem Jahr keinen Bootsverleih gibt, überraschte der bekannte Gastronom und Pächter Vincenzo Sergio im Juni im Gemeinderat. Das Problem war bis dato kaum jemandem bekannt. Eine Lösung ist in Arbeit. Melanie Reinl sagt: „Bezüglich dem Bootsverleih gab und gibt es noch Gespräche. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht getroffen.“ Bei dieser Frage geht es nicht mehr um diese Badesaison, sondern vielmehr um eine Lösung für die Zukunft. Wie Vincenzo Sergio in der Sitzung im Juni verärgert erklärte, seien die Boote von den Nutzern derart beschädigt worden, dass sie nicht mehr einsetzbar waren.

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Den Bootsverleih sowie die Algen-Problematik will Bürgermeister Michael Rieger in einer der kommenden Sitzungen des Gemeinderats diskutieren. Ihm sei dabei eine ganzheitliche Betrachtung wichtig. Diskutiert werden könnte dann, ob die Anschaffung einer Umwälzpumpe oder das Ausbaggern des Klosterweihers sinnvoll sein könnte.