Seit Jahren waren nur Kleinigkeiten an der Gaststätte in der Tennishalle geändert worden. In den vergangenen sechs Wochen haben die Mitglieder des St. Georgener Vereins aber viel Zeit und Geld investiert, um die Einrichtung rundum zu modernisieren.

Das könnte Sie auch interessieren

„Uns kostet das Ganze einen mittleren fünfstelligen Betrag„, sagt Hubert Kienzler, der für die Anlagen des Vereins verantwortlich ist und die Renovierungsarbeiten koordiniert hat. Trotzdem, so betont er, überschulde sich der Verein mit dieser Maßnahme nicht. Alles sei durchdacht und keinesfalls zu risikoreich. Einen Teil des Geldes gebe die Vereinskasse her, der Rest muss finanziert werden. Zusätzlich haben die Vereinsmitglieder rund 500 bis 600 Arbeitsstunden geleistet. Neben einer komplett neuen Inneneinrichtung haben sie die Räumlichkeiten auch energetisch auf Vordermann gebracht. „Wir erhoffen uns da einiges an Einsparung“, sagt Kienzler. Alle Arbeiten sind zusammen mit Handwerksbetrieben aus St. Georgen und Umgebung umgesetzt worden.

Anna Schöllhammer (links) und Petra Müller sorgen für die passende Raumausstattung.
Anna Schöllhammer (links) und Petra Müller sorgen für die passende Raumausstattung. | Bild: Ganter, Patrick

Halle ist elementar wichtig

Für den Verein hat die Tennishallen-Gaststätte, die in der kommenden Woche unter dem alten Pächter wieder öffnen soll, eine ganz zentrale Bedeutung. „Die Gaststätte ist wichtig für den Hallenbetrieb und der Hallenbetrieb ist wichtig für die Gaststätte„, so erklärt er. Die Auslastung der drei Tennisplätze in der Halle sei auch deshalb so gut. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Verein.“ Ein Umstand, der den erfolgreichen Betrieb der Einrichtung auch in der Zukunft möglich machen soll.

Zusätzlich zu diesen Aspekten spiele sich auch ein erheblicher Teil des Vereinslebens in den Räumlichkeiten ab. Entweder im Innenbereich oder der Gartenwirtschaft in den Sommermonaten. „Das ist elementar wichtig“, sagt Kienzler.

In rund zwei Wochen will der Tennisverein die Wiedereröffnung der neuen Räumlichkeiten auch offiziell begehen und eine Feier veranstalten. Bis dahin sind noch ein paar letzte Handgriffe zu erledigen, auch das Mobiliar wird erst in den kommenden Tagen geliefert, die größte Arbeit ist für die Mitglieder aber bereits getan.

Durch mehrere, kleinere Tische soll künftig flexibler gestuhlt werden können.
Durch mehrere, kleinere Tische soll künftig flexibler gestuhlt werden können. | Bild: Ganter, Patrick