Rund zweieinhalb Wochen nach Sturm „Sabine“ hat am Donnerstagabend Sturm „Bianca“ erneut für zahlreiche umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen in und um St. Georgen sowie vorübergehenden Stromausfällen gesorgt. Feuerwehr und Forst erneuern ihre Warnung, dass der Aufenthalt im Wald lebensgefährlich ist.

Nach dem tagsüber teilweise starke Schneefälle für Chaos auf den Straßen sorgte, zeitweise ging auf der Bundesstraße 33 zwischen Sommerau und Triberg nichts mehr, nahm der Sturm ab etwa 18 Uhr kräftig Fahrt auf. Erste auf die Straße gestürzte Bäume ließen nicht lange warten.

Bauhof und Feuerwehr sperrten am Donnerstagabend zahlreiche Straßen, entweder wegen bereits umgestürzter Bäume oder vorsorglich. Viele Autofahrer haben die Schilder allerdings ignoriert und sich dadurch selbst in höchste Gefahr gebracht.
Bauhof und Feuerwehr sperrten am Donnerstagabend zahlreiche Straßen, entweder wegen bereits umgestürzter Bäume oder vorsorglich. Viele Autofahrer haben die Schilder allerdings ignoriert und sich dadurch selbst in höchste Gefahr gebracht.

So blockierte am Jörglisbergweg Ecke Lärchenweg ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Feuerwehr und Bauhof entschieden, Straßen mit besonders hohem Gefahrenpotential vorsorglich zu sperren. Darunter die Verbindung Peterzell-Brogen-Kaltenbronn, die L 175 zwischen St. Georgen und Langenschiltach, die Verbindungsstraße Seebauernhöhe Hiesemicheleshöhe, Schramberger Straße durch den Hochwald sowie etliche Straßen und Wege im Stockwald. In Langenschiltach ist vorübergehend der Strom ausgefallen.

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Offenbar wurden die Absperrungen von manchen Autofahrern ignoriert, die sich damit selbst in höchste Gefahr brachten. Im Hochwald und auf der Verbindungsstraße Brogen-Kaltenbronn kam es zu Unfällen, wo Fahrzeuge in umgestürzte Bäume gefahren sind. Personen wurden dabei nicht verletzt. Erst nachdem der Sturm gegen 21.30 Uhr merklich abflaute, rückten die Einsatzkräfte aus, um die Straßen frei zu räumen.

Wie die Feuerwehr auf ihrer Internetseite mitteilt, haben die Abteilungen Stadt, Langenschiltach und Peterzell-Stockburg insgesamt 17 Einsatzstellen abgearbeitet.

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