Punkt 17.07 Uhr auf dem St. Georgener Marktplatz bekamen die Katholische jungen Gemeinden (KJG) aus St. Georgen und Furtwangen sowie die Robert-Gerwig-Schule ihre Aufgaben im Rahmen der bundesweit organisierten 72-Stunden-Aktion präsentiert. In den nächsten drei Tagen müssen nun Vorbereitungen getroffen, Materialien beschafft und die Projekte umgesetzt werden.

Gespannt versammeln sich die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde aus St. Georgen. Gerade wurde ihr Projekt bekannt gegeben.
Gespannt versammeln sich die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde aus St. Georgen. Gerade wurde ihr Projekt bekannt gegeben. | Bild: Halter, Maximilian

Und zu tun gibt es einiges: So muss die Aktionsgruppe bestehend aus der KJG St. Georgen und der Guggenmusik Bergstadtfetzer am Ökumenischen Zentrum die Terrasse richten, den Raum im Keller renovieren, den Treppenabgang zu den Toiletten kreativ gestalten und ein Erinnerungssymbol an die Aktion kreieren. Zum Ende des Projekts muss die Gruppe noch ein Abschlussfest organisieren.

Neben den Aufgaben gab es auf dem St. Georgener Marktplatz auch Armbändchen und Süßes zum Start in die 72-Stunden-Aktion.
Neben den Aufgaben gab es auf dem St. Georgener Marktplatz auch Armbändchen und Süßes zum Start in die 72-Stunden-Aktion. | Bild: Halter, Maximilian

Mit Renovieren haben die Jugendlichen eigentlich wenig Erfahrung, wie Piotr Lachendro von der KJG scherzt. Ein Hindernis sei dies aber nicht. „Wir gehen jetzt in die Unterkirche und machen uns an die Planung ran“, sagt er, bevor er mit seiner Gruppe aufbricht.

Planung gehört dazu

Pastoralreferent Benedikt Müller weiß, was jetzt alles auf die Gruppe zukommt: „Man wird einen Maler brauchen und es muss geplant werden, was man für das Fest braucht und wo es das zu organisieren gibt.“ Neben dem Anpacken und Planen gehöre nun auch das Telefon in die Hand zu nehmen, um zu sehen, wer als Sponsor eventuell helfen will, erklärt Müller.

Gemeinsam legen die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde in St. Georgen nach Erhalt der Aufgabe los.
Gemeinsam legen die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde in St. Georgen nach Erhalt der Aufgabe los. | Bild: Halter, Maximilian

Bei der zweiten St. Georgener Aktionsgruppe, der Robert-Gerwig-Schule, ist man genauso motiviert, wie Rektor Jörg Westermann betont. Für die Gruppe, die aus circa 40 Helfern besteht, lautet die Aufgabe, Sitzgelegenheiten aus Europaletten zu bauen, unter anderem für die Innenstadt. „Das haben wir vor gut zwei Jahren schon einmal gemacht, da haben wir Erfahrung“, so Westermann.

Eltern helfen mit

Außerdem, fügt er hinzu, habe man neben den Schülern auch motivierte Eltern, die bei der Aktion mithelfen. Eine davon ist Manuela Weichert: „Meine Kinder gehen in die 1. Klasse. Ich finde das Projekt toll und spannend.“ Neben ihr gebe es „viele motivierte Muttis“, die mithelfen würden, sagt sie mit einem Lachen.

Nun beginnt die Umsetzung

Erhalten haben die Gruppen ihre Aufgaben von Anna Ketterer und David Gwosch des katholischen Jugendbüros im Dekanat Schwarzwald-Baar, welche bei der Aktion 17 Gruppen betreue. „Ein halbes Jahr haben wir das Projekt organisiert und koordiniert“, erklärt Ketterer. Nun haben die Aktionsgruppen ihre Aufgaben bekommen und beginnen damit, umzusetzen, was in sechs Monaten geplant wurde.