Trotz Krankheit von Bürgermeister Michael Rieger laufen die Geschäfte der Stadtverwaltung St. Georgen weiter. Nun sind die Bürgermeister-Stellvertreter gefragt. "Seit der Erkrankung von Bürgermeister Michael Rieger fungiert Stephan Fix innerhalb der Verwaltung als Stellvertreter", sagt Melanie Reinl von der Stadtverwaltung auf Nachfrage des SÜDKURIER.

Amtsleiter teilen sich Aufgaben

Alle innerbetrieblichen Aufgaben seien unter den Amtsleitern entsprechend aufgeteilt worden. Unterstützt würden sie von den drei Bürgermeister-Stellvertretern Joachim Kleiner, Manfred Scherer und Hansjörg Staiger. Sie treffen sich mit den Amtsleitern einmal wöchentlich, um sich auszutauschen und abzusprechen. Unterschriftsleistungen werden auch von den Bürgermeister-Stellvertretern vorgenommen.

Geschäfte laufen weiter

"Alle repräsentativen und öffentlichkeitswirksamen Aufgaben werden von den Bürgermeister-Stellvertretern übernommen, so wie dies bereits in der Vergangenheit umgesetzt wurde", erklärt Reinl. Joachim Kleiner leitet die Gemeinderatssitzungen wie bereits zuvor, wenn Bürgermeister Michael Rieger verhindert war.

Innerhalb der Stadtverwaltung haben sich die Strukturen und Arbeitsweisen nur wenig verändert. Die anfallenden Arbeiten der Verwaltung würden wie bisher weiter- und ausgeführt. "Hier gibt es keine Änderungen. Bürger dürfen sich gerne mit ihren Anliegen an die jeweils zuständigen Sachbearbeiter und Amtsleiter oder per E-Mail an info@st-georgen.de allgemein an die Stadtverwaltung wenden", sagt Reinl.

Alle großen Projekte der Stadt für die Zukunft sind bereits angestoßen und laufen weiter. Neue Projekte sind derzeit im Rathaus allerdings nicht geplant und werden auch nicht von den Stellvertretern angestoßen, "da der Gemeinderat und die Stadtverwaltung davon ausgehen, dass Bürgermeister Michael Rieger bald ins Rathaus zurückkehrt", sagt Reinl.

Kurzfristiger Ausfall kein Problem

Eine kurze bis mittelfristige Erkrankung des Bürgermeisters könne laut Melanie Reinl immer problemlos durch die Verwaltung, den Gemeinderat und die Bürgermeister-Stellvertreter aufgefangen werden. "Bei einer längerfristigen Erkrankung – ab einem halben Jahr – kann es dann schon schwieriger werden", erklärt sie.