Wie es aussieht, scheint die Spiellandschaft in Tennenbronn nach den Eröffnungsschwierigkeiten 2017/2018 aktuell im richtigen Fahrwasser zu sein. In einer denkwürdigen Feierstunde am 25. August 2017 wurde nach langem Ringen im Ortschaftsrat der bisherige Minigolfplatz mit neuem Namen an die Bevölkerung zurückgegeben.

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Der Minigolfplatz ist verschwunden, eröffnet ist die neue Anlage als Spiellandschaft. Inzwischen sind auch die vom Ortschaftsrat bemängelten zu kleinen Hinweisschilder nicht mehr vorhanden. Dafür wird nun mit unübersehbaren Hinweistafeln auf die Attraktion im Kurdobel hingewiesen. Diese Hinweistafeln tun der gesamtstädtischen Anlage auch gut. Denn nicht nur die Tennenbronner finden den Kurdobel oft erst nach längerer Suche.

Am Basteltisch vertreiben sich Pia, Lora und Laura die Zeit.
Am Basteltisch vertreiben sich Pia, Lora und Laura die Zeit. | Bild: Werner Mueller

Seit dem 15. Mai ist der Kiosk neu verpachtet. Pächter Thomas Haas bezeichnet diesen Akt als „Soft Opening“. Der von ihm kreierte Tag der offenen Tür soll Einheimischen und Fremden die Gelegenheit bieten, selbst mal eine Runde auf den acht Bahnen mit Spiel-Golf, dem Golf Crocket oder dem Fußball-Billard zu spielen. Alle Spielangebote laden zum Verweilen ein. Es zeigt sich, dass ein engagierter Pächter auch etwas bewegen und erreichen kann. Thomas Haas wünscht sich den Einbau eines kleinen Kinderplanschbeckens mit einer Wasserbrause. Aus Erfahrung ist bekannt, dass Wasser Kinder anzieht.

Felix Ehret aus Schramberg ist von der Qualität der Golfbahnen überzeugt.
Felix Ehret aus Schramberg ist von der Qualität der Golfbahnen überzeugt. | Bild: Werner Mueller

Am Kiosk können sich die Gäste Getränke kaufen und unter dem lichtdurchlässigen Glasdach Platz nehmen. Für den kleinen Hunger sind auch Speisen im Angebot. Kaffee und Kuchen gehört zur Grundausstattung. Seit der Eröffnung stellt Thomas Haas eine zunehmende Tendenz an Besuchern fest. Es zahlt sich aus, auf die Gäste zuzugehen. Es muss nicht jeder Wunsch von den Augen abgelesen werden, doch ausgeübte Freundlichkeit zeigt guten Erfolg. Und für kleine und große „Leckermäuler“ gibt es aus der Kühltruhe ein Angebot verschiedener Eissorten.

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Auf dem Gelände neben dem Kiosk ist ein Sandkasten aufgebaut. Haas hat frischen Sand aufgefüllt. Über Nacht wird eine feste Plane darüber befestigt, damit der Sand nicht durch Tiere verunreinigt wird. Frank Bargenda weist im Gespräch darauf hin, dass Kinder oftmals den direkten Weg durch hohes Gras nehmen um auf die obere Etage der Anlage zu kommen. „Dann kann ich jeden Tag, wenn die Kinder hier sind, abends nach Zecken suchen und diese entfernen.“ Hier wünscht sich Bargenda eine intensivere Grasentfernung an den Hängen.

Corinna Hermann hat sich als Mitarbeiterin der Tourismusabteilung Zeit genommen, anzuschauen, wie der Tag der offenen Tür verläuft. Mit Freude stellt sie fest, dass mit dem neuen Pächter gegenüber dem Vorjahr eine „enorme Besucher-Steigerung“ zu verzeichnen ist. „Mit Pächter Thomas Haas kommt das neue Konzept beim Publikum an.“