Einen Besucherrekord verzeichnete die St. Georgener Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins im vergangenen Jahr für das von den Mitgliedern bewirtschaftete Wanderheim Lindenbüble. Der Bilderbuchsommer bescherte den Wirten "so viele Gäste wie noch nie", wie Wanderheimwart Axel Heinzmann bei der Hauptversammlung erwähnte. An 28 Sonn- und Feiertagen war das Wanderheim für Besucher geöffnet. Wie Heinzmann feststellte, seien auch wieder mehr Wandergruppen eingekehrt.

Über den Wirtschaftsbetrieb hinaus bescherte das Lindenbüble den Mitgliedern mit der aufwendigen Renovierung viel Arbeit. So wurden die Fassade und Fenster erneuert, ein Brandschutzschott eingezogen und eine Gasleitung neu verlegt. Der Anbau einer Fluchttreppe auf der Gebäuderückseite steht für dieses Jahr noch bevor. Auch in der Gaststube soll noch einiges verschönert werden. Die Zeit drängt, um für die Maßnahmen den Förderzuschuss des Hauptvereins zu erhalten.

In Sachen Naturschutz war Axel Heinzmann zusammen mit seiner Frau Kirsten besonders engagiert. Nistkastenpflege, Unterstützung am Amphibienzaun in Peterzell und die Fortführung des Mauerseglerprojekts hielt das Duo auf Trab. Die um das Lindenbüble herum angelegte Blumenwiese entfaltete sich so lange prächtig, "bis die Kühe des Nachbarn den größten Teil abgefressen haben." Auch die angelegte Streuobstwiese wurde weiterentwickelt.

Wanderwart Peter Meixner blickte unter anderem auf viele Wanderungen und eine viertägige Wanderreise mit 290 Wanderkilometer zurück. Schmierfinken bescherten Wanderwart Siegfried König viel Arbeit. Er musste verschiedene besudelte Schilder säubern und teilweise ersetzen.

Geehrt wurden für 60-jährige Mitgliedschaft Erika Maier, Annemarie Rothkopf und Heinrich Kieninger. Seit 50 Jahren Mitglied sind Helga Stulz und Ekkehard Müller. 40 Jahre Mitglied ist Gabriele Erchinger. Beate Linhard wurde als Rechnerin für das Wanderheim und Roswitha Dietz als Kassenprüferin auf drei weitere Jahre gewählt. Neue Kassenprüferin ist Sabine Haller.