Die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins wird von einer neuen Frauen-Doppelspitze geführt. Kerstin Heinzmann wurde neu an die oberste Position gewählt. Sie übernimmt das Vorstandsamt zusammen mit Uta Loreit, die im Amt bestätigt wurde. Heidi König und Thomas Vogel schieden aus dem Vorstand aus.

Bei der Verabschiedung zählte Uta Loreit einige Punkte in der zwölfjährigen Amtszeit von Heidi König auf. Modernisierung des Wanderheims und die federführende Herausgabe einer Chronik zum 125-jährigen Vereinsjubiläum waren nur einige der Leistungen. Heidi König bleibt dem Verein unter anderem als Wanderführerin erhalten. "Ich bin froh, dass ich das Amt abgegeben habe. Aber ich bin froh, dass ich weiter in diesem Verein aktiv sein darf. Ihr seid eine tolle Truppe", sagte die scheidende Vorsitzende. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassierer Hans-Peter Erchinger, Schriftführerin Karola Erchinger und die Wanderheimwarte Axel Heinzmann und Heidi König. Als Beiräte wurden Peter Meixner und Thomas Vogel neu gewählt.

Wenig Glück mit dem Wetter hatten die Wanderer im vergangenen Jahr. Wie Wanderwartin Astrid Scholz berichtete, sind fünf Wanderungen aufgrund schlechten Wetters ausgefallen. Bei den 15 Wanderungen, die stattfanden, haben die Teilnehmer 179 Wanderkilometer zurückgelegt. Ein Teil der Wanderwege legten die Teilnehmer dabei auf einer Studienreise in die französische Partnerstadt St. Raphael zurück. Dieses Jahr sind 21 Wanderungen mit einem Gesamtstreckenziel von 329 Kilometern geplant. Die Seniorengruppe nahm unter anderem an einer Stadtführung in Rottweil teil, machte einem Ausflug auf die Blumeninsel Mainau und war auf Studienreise in Kroatien.

Axel Heinzmann hat als Naturschutzwart neun Nistkästen gepflegt und war beim Krötensammeln aktiv. Unterhalb des Wanderheims Lindenbüble wurde zudem, mit der Zusage von Fördermitteln über den Hauptverein, eine Streuobstwiese mit zehn Apfelbäumen angelegt. Diese soll um weitere zwölf Bäume erweitert werden. "Hier geht es weniger um den Ertrag als um den Erhalt alter Apfelsorten", so Heinzmann.