Keine günstigen Wetterbedingungen für die alljährlich stattfindende Frühjahrsputzete in St. Georgen. Die Schüler der Bergstadt ließen sich davon jedoch nicht abbringen und sammelten am Freitagmorgen eifrig Müll und Unrat ein. Insgesamt rund 500 Schüler waren bei der Aktion mit Greifer und Zange unterwegs.

Dominantes Bild waren im Stadtgebiet die Schüler der Robert-Gerwig-Schule. Mit Regenjacken und blauen Müllbeuteln wuselten sie durch die Innenstadt.

„Wir haben unseren Bezirk aus eigener Initiative ein wenig vergrößert“, erklärt Lehrer Jochen Mürdter. Knapp 200 Schüler der Robert-Gerwig-Stunde beteiligten sich und hatten trotz des Wetters sichtlich Spaß am Müllsammeln. „Schüler von der dritten bis zur achten Klasse beteiligt. Die Großen sind ja derzeit mit den Abschlussprüfungen beschäftigt“, sagt Mürdter und ergänzt: „Besonders die Kleinen sind sehr motiviert. Die haben teilweise eigene Zangen und Signalwesten dabei.“

Gegen 10 Uhr türmt sich schließlich ein Müllberg beim Haupteingang der Schule auf. Dort kommt dann später ein Lastwagen vorbei und nimmt den Unrat mit zur Entsorgung.

Die Schüler sind stolz auf ihre geleistete Arbeit und erhalten auch eine kleine Gegenleistung von Schule und Stadt. Heiße Würstchen spendiert die Schule den durchnässten Sammlern, von der Stadt gibt es eine Eintrittskarte für den Klosterweiher geschenkt. Neben der Robert-Gerwig-Schule sammelten auch Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums, der Freien Schule Brigach, der Grundschule Peterzell, der Realschule St. Georgen, der Rupertsbergschule und der Förderschule in der Umgebung Müll ein. Heute geht die Aktion weiter: die Vereine der Bergstadt machen sich auf um verschiedene Bereiche der Umgebung zu säubern.

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