Laufen für den guten Zweck ist das Motto des vierten Schneider Run. Mit insgesamt 590 Startern an drei Läufen hat sich die Veranstaltung in Tennenbronn etabliert. Beim Blick auf die Statistik zeigt es sich, dass mit Frederik Matzdorf der jüngste Starter mit zwei Jahren dabei war. Ältester Teilnehmer war Dieter Kaltenbacher mit 70 Jahren. Der Reinerlös aus der Veranstaltung wird an die Katharinenhöhe gespendet.

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Beim Schneider Run teilt sich das Feld wie folgt auf: Insgesamt sind 388 Läufer am Start. In der Gruppe dabei sind 56 Jugendliche. Sie alle nehmen die sieben Kilometer Laufstrecke auf sich. Der Youngster-Run über 2,5 Kilometer war mit 122 Teilnehmern besetzt. Beim Kids-Run starteten 80 Läufer. Zu bewältigen waren 500 Meter Laufstrecke. Unter Beifall liefen sie durch den Zieltorbogen.

Die Läufer vom Kraftsportverein Tennenbronn im roten Trikot formieren sich nach dem Start zu einer Gruppe.
Die Läufer vom Kraftsportverein Tennenbronn im roten Trikot formieren sich nach dem Start zu einer Gruppe. | Bild: Werner Mueller

Die im Vorjahr bestplatzierten Läufer waren wieder am Start und wie im Vorjahr erreichte das Trio in gleicher Reihenfolge das Ziel. Als Sieger kam Felix Davidsen von der LT Unterkirnach als erster an. Er benötigte für die sieben Kilometer 26:10,6 Minuten, gefolgt Roland Soltesz von der Firma Carl Haas mit 26:29,9 und als Dritter benötigte Marcel Broghammer von Tria Schramberg 27:08,8 Minuten. Bei den Frauen ist Carolin Werth von Trumpf Laser in 34:57,9 Siegerin, gefolgt von Martina Fleig in 35:27,0 und Sonja Fichter in 35:29,6 Minuten.

Mit Felix Davidsen ist der Tagessieger beim vierten Schneider-Run ermittelt. Er freut sich über die Bestzeit von 26:10,6 Minuten.
Mit Felix Davidsen ist der Tagessieger beim vierten Schneider-Run ermittelt. Er freut sich über die Bestzeit von 26:10,6 Minuten. | Bild: Werner Mueller

Die Youngster-Klasse führte nach 2,5 Kilometern Nico Eberle als Erster an. Gefolgte von Ben Grauel und Timo Günter. Die besten weiblichen Teilnehmer waren Sophia Markgraf, Kristyna Schmitt und Sarah Lauble.

Wie universell der Schneider Run sein kann, demonstrierten etliche Teilnehmer mit ihren Nordic-Walking-Stöcken. Völlig unbeirrt nahmen diese Teilnehmer in zügigen Schritten die Strecke unter ihre Füße. Der Zusammenhalt der Teilnehmer war derart gefestigt, dass die Ziellinie gemeinsam überschritten wurde.

Den Kinderlauf über 500 Meter gewannen Emma Moosmann, Jakob Fichter und Joshua Hujer.
Den Kinderlauf über 500 Meter gewannen Emma Moosmann, Jakob Fichter und Joshua Hujer. | Bild: Werner Mueller

Moderator Manfred Moosmann war um keine Antwort verlegen, dazu witzig und informativ. Er kommentierte den Start und den Zieleinlauf, sparte nicht mit Informationen zum Verlauf und fragte auch Felix Davidsen nach der Zielankunft und erfuhr: „Der letzte Anstieg hatte es in sich. Da musste ich Gas geben um nicht überholt zu werden.“