Die EGT Gebäudetechnik und die Aquavilla haben Richtfest des neuen Gebäudes an der Bundesstraße gefeiert. Von allen Seiten wurde der Neubau als zukunftsweisend in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelobt.

Mit einem deftigen Essen bedankt sich die EGT bei allen bisher am Bau mitwirkendenUnternehmen.
Mit einem deftigen Essen bedankt sich die EGT bei allen bisher am Bau mitwirkendenUnternehmen.

Als gutes Beispiel, dass man mit Holz gleichzeitig hoch und schön bauen kann, bezeichnete EGT-Vorstandsvorsitzender Rudolf Kastner den Neubau an der Bundesstraße, Ecke Bahnhofstraße. Trotz massiver Bodenprobleme – das Gebäude musste auf 45 Betonpfähle gesetzt werden, die bis zu 18 Meter tief ins Erdreich reichen – sei es gelungen, den Bau in nur 15-monatiger Bauzeit hochzuziehen. „Das hat uns vier bis fünf Monate gekostet“, so Kastner, der ursprünglich geplant hatte, bereits die letztjährige EGT-Weihnachtsfeier in den neuen Räumlichkeiten zu feiern.

Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT, bedankt sich bei den Arbeitern aller am Bau beteiligten Firmen für die zügige Fesrtigstellung. Rechts Bürgermeister-Stellvertreter Hansjörg Staiger.
Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT, bedankt sich bei den Arbeitern aller am Bau beteiligten Firmen für die zügige Fesrtigstellung. Rechts Bürgermeister-Stellvertreter Hansjörg Staiger. | Bild: Sprich, Roland

Rudolf Kastner ließ vor den Handwerkern, Architekten und Ingenieuren und allen weiteren am Bau Beteiligten die Historie aufleben, wie es zu dem Neubau kam. Demnach sei das interkommunale Wasserversorgungsunternehmen Aquavilla der Initator gewesen: „Weil das Unternehmen erfolgreich immer gewachsen ist und die von uns zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten zu eng wurden, regte Aquavilla-Geschäftsführer Michael Dold einen Neubau an.“ Da auch die EGT-Gebäudetechnik, die ebenfalls rasantes Wachstum verzeichnet und mittlerweile die Hälfte des Ertrags der EGT-Unternehmensgruppe erwirtschaftet, ebenfalls aus allen Nähten zu platzen drohte, reifte die Idee eines gemeinsamen Neubaus. Künftig haben die beiden Unternehmen ihren Hauptstandort in St. Georgen.

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Ein wichtiges Anliegen bei dem Neubau sei gewesen, ein Gebäude in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Rahmen des Machbaren zu erstellen, das auch finanzierbar ist – und damit auch zur Nachahmung anrege. Wie Kastner nicht ohne Stolz erwähnte, ist der Neubau, der in dieser Dimension als Holzbau noch eine Besonderheit darstellt, bereits in der ganzen Region hinaus bekannt.

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Bürgermeister-Stellvertreter Hansjörg Staiger zollte dem ausführenden Architekturbüro Ketterer aus Königsfeld seine Anerkennung „für das architektonisch gelungene Gebäude.“ Es sei ein Vorzeigeobjekt für St. Georgen und die Region. Besonders freute Staiger, dass neben den 40 Mitarbeitern, die künftig ihren Arbeitsplatz in St. Georgen haben, auch eine moderne Ausbildungswerkstatt integriert ist, wo Nachwuchskräfte adäquat ausgebildet werden.

Der Geschäftsführer der EGT-Gebäudetechnik, Erik Hugel, dankte allen bislang am Bau beteiligten Firmen, die trotz schwieriger Situationen Bestleistung erbracht haben: „Der Rohbau hat vor Arbeitern nur so gebrummt.“

Mit dem Richtfest und dem damit verbundenen Essen drückte das Unternehmen schließlich den Dank für das Geleistete aus.