Eine Projektarbeit der Realschule kommt nun der Wirkstatt zugute. Teilnehmer des Projektes „Wirtschaften, Verwalten und Recht" übergaben der Wirkstatt-Leiterin Antonia Musacchio-Torzilli 333 Euro. Die Schüler hatten den Beitrag mit Hilfe der „Neuen Masche“ erwirtschaftet. Dies ist ein Startup-Unternehmen aus Freiburg, an dem sich Vereine, Gruppen oder Schulklassen beteiligen können, um Geld für verschiedene Zwecke zu sammeln. Idee des Gründers Benedikt Link ist es, Gruppen und Vereine beim Sammeln von Spenden zu unterstützen. Durch die Hilfsgemeinschaft für psychisch kranke und behinderte Menschen werden die Boxen verpackt. Die Achtklässler aus verschiedenen Klassen haben sich in zwei Projektwochen mit Planung, Werbung, Organisation, Bestellung und Ausgabe der Produkte beschäftigt. Ziel war es, möglichst viele Produkte an Mitschüler, deren Familien und Lehrkräften zu verkaufen, da für jede verkaufte Box vier Euro in die Spendenkasse flossen. Dazu wurden die Schüler kreativ.

Eine Projektgruppe aus Achtklässlern der Realschule St. Georgen sammelt Spenden für die Wirkstatt.
Eine Projektgruppe aus Achtklässlern der Realschule St. Georgen sammelt Spenden für die Wirkstatt. | Bild: Jan Gronert

Um die Aufmerksamkeit der fünften und sechsten Klassen zu gewinnen, wurde eigens ein Sockenpuppenspiel geplant und aufgeführt. Bei der Spendenübergabe in der Wirkstatt erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Wirkstatt, ihre Tätigkeitsfelder und speziell die Flüchtlingsarbeit, da die Spenden Flüchtlingsfamilien in St. Georgen zugutekommen sollen. Im Gespräch mit den Achtklässlern erläuterte Frau Musacchio-Torzilli, wie wichtig das bürgerliche Engagement für eine Kleinstadt wie St. Georgen und besonders für eine gelungene Integration von Menschen ist, die fern der Heimat in einem Land ankommen, deren Sprache und Kultur sie nicht kennen. Gerade dieser Aspekt wurde der Projektgruppe bei diesem Treffen deutlich.