Eigentlich könnte man annehmen, dass das alt-ehrwürdige Schulgebäude der Robert-Gerwig-Schule während der Osterferien still und verlassen daliegt. Dunkle Flure, die Stühle auf den Tischen und allenfalls leise Geräusche, die vom Marktplatz und der Gerwigstraße hinauf zu den Klassenzimmern schallen.

In den Ferien wird renoviert

Allerdings ist es in der zu Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Schule derzeit alles andere als ruhig. Denn während die Grundschüler zuhause im Garten auf Ostereiersuche gehen oder gar mit den Eltern in den Frühlingsurlaub gefahren sind, wird an der Robert-Gerwig-Schule die Fassade saniert. Von außen weist das Gerüst von Weitem sichtbar auf die Bauarbeiten hin.

Auf dem Gerüst sind zwei Bauarbeiter zu sehen, die einige Stellen mit abgeplatztem Putz instandsetzen. Nachdem die Fassade wieder glatt ist, bekommt sie einen neuen Anstrich mit weißer Farbe, die dann wieder mit dem roten Schwarzwald-Sandstein korrespondiert.

Die Fassade wird an den abgeplatzten Stellen instandgesetzt und bekommt einen neuen Anstrich.
Die Fassade wird an den abgeplatzten Stellen instandgesetzt und bekommt einen neuen Anstrich. | Bild: Kevin Rodgers

Stuckateure bearbeiten die Fensterlaibungen

Auch an den Fensterlaibungen, also an den Schnittflächen im Mauerwerk, in denen die Fenster eingesetzt sind, müssen die Stuckateure Hand anlegen.

Neue Fenster werden im zweiten Obergeschoss eingebaut.
Neue Fenster werden im zweiten Obergeschoss eingebaut. | Bild: Kevin Rodgers

Normale Instandsetzungsarbeiten

Die Arbeiten sind jedoch noch nicht teil der umfassenden Sanierung der Robert-Gerwig-Schule, wie Stadtbaumeister Alexander Tröndle auf Nachfrage erklärt. Vielmehr handelt es sich, so Tröndle, um normale Instandhaltungsarbeiten, wie sie an jedem Gebäude vorkommen können. Und das kann bei einem über 100 Jahre alten Gebäude dann schon ab und an vorkommen.

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