Das Stadtfest am Wochenende hat im Nachgang für einiges an Gesprächsstoff gesorgt. Mehrfache Diebstähle, Sachbeschädigungen und eine Diskussion um angeblich recht hohe Standmieten. All diese Vorfälle haben den Eindruck des sehr gelungenen Festes etwas getrübt.

  • Diskussion um die Standgebühren: Aus den Reihen der Vereine gab es vereinzelt Kritik daran, dass die Standgebühren, die von der Stadt erhoben werden, sehr hoch seien. Diese aber, so Andrea Lauble vom Stadtmarketing, werden nach einem Grundsatz erhoben, den die Stadtfestgemeinschaft, also die Vereine des Stadtfests, beschlossen hat: "Das aktuelle Verfahren zu den Standgebühren gibt es seit dem Jahr 2007 und wurde von der Stadtfestgemeinschaft selbst beschlossen." Die Standgebühr errechne sich für die bewirtenden Vereine aus dem Vorjahresumsatz. Davon werden beglichen: Programm, Bands, Licht- und Tontechnik, Security, Gema, Werbung, Toilettenwagen, Spülmobile und Elektroversorgung. "Hinzu kommt ein Zuschuss der Stadt in Höhe von 5000 Euro und die eingenommenen Sponsorengelder", so Andrea Lauble. Die Kosten von Bauhofleistungen und Personalkosten der Stadt würden nicht berechnet, diese trägt die Stadt also zusätzlich zum Zuschuss.
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  • Diebstähle teils aufgelöst: Der Diebstahl, der sich am Stand des Trachtenvereins Langenschiltach ereignete, konnte mittlerweile aufgelöst werden. Ein Stromkabel und Stromverteiler wurden vor dem Probenlokal des Vereins wiederentdeckt. Auch eine Bierbank wurde wiedergefunden. In der Stadtfest-Nacht kam es zu weiteren Vorfällen. Auch am Stand des Kraftsportvereins kam es zu einem Diebstahl von 15 Flammkuchen und der dazugehörigen Ofenschaufel. Auf dem Parkplatz einer Gaststätte wurden Kennzeichen entwendet.
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  • Rolle des Sicherheitsdienstes: Dieser, so sagt Andrea Lauble, sei für die allgemeine Sicherheit zuständig und ist den Rest der Nacht (21 bis 6 Uhr) auf dem gesamten Gelände unterwegs. "Es sind insgesamt acht Einsatzkräfte gebucht, allerdings nicht zur einzelnen Standbewachung", so Andrea Lauble. Und weiter: "Um das zu gewährleisten, müsste die Stadtfestgemeinschaft mehr Geld für mehr Personal ausgeben. Viele Vereine, zum Beispiel der FC Peterzell und Bürgerwehr Peterzell, haben eine eigene Nachtbetreuung am Stand oder schließen beziehungsweise räumen ihre Sachen über die Nacht weg. Das macht aber nicht jeder Verein."