Die Sängerin und Songwriterin Silke Vogt aus Peterzell klettert auf ihrer Gesangskarriereleiter eine weitere Stufe nach oben. Im Mai nimmt die 21-Jährige an einem internationalen Schlagerwettbewerb teil. Mit einem brandneuen Song, der erst in wenigen Tagen offiziell vorgestellt wird.

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"Nie zu spät" heißt der Titel, der ab 1. März bei den gängigen Streaming- und Musikplattformen im Internet heruntergeladen werden kann. Der Text und das Grundgerüst der Melodie stammen von ihr, Rolf Wetzel hat den Titel in seinem Tonstudio in Donaueschingen in einem modernen Pop-Arrangement produziert. "Es ist der erste richtige Pop-Schlager, noch moderner und peppiger als meine bisherigen Songs", beschreibt die 21-jährige Sängerin ihr aktuelles Werk, das durchaus in die Richtung von Schlagergrößen wie Helene Fischer und Andrea Berg geht.

Neues Arrangement

Das musikalische Arrangement war für Silke Vogt zu Beginn selbst gewöhnungsbedürftig, da sie sich bislang meist fast ausschließlich auf der Gitarre selbst begleitet hat. "Mit einer richtigen Band hört sich das Ganze dann doch noch mal etwas anders an."

Wie immer stecken auch in ihrem neuen Song 100 Prozent Silke Vogt. Mit ihrem Text von "Nie zu spät" beschreibt sie zwischenmenschliche Alltagsgeschichten und sendet die Botschaft, dass man nicht den Mut verlieren und es nie zu spät sein sollte, im Leben etwas zu verändern oder etwas Neues zu beginnen. Sie selbst würde derzeit in ihrem Leben zwar nichts verändern, weil sowohl die Musikkarriere als auch die Berufsausbildung gut laufen. Doch rückblickend hätte sie sich stärker auf den Beruf konzentrieren sollen.

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"In den ersten beiden Semestern war es sehr hart, die Ausbildung mit der Musik unter einen Hut zu bringen", sagt Silke, die im März ihr viertes Semester der Ausbildung zur Physiotherapeutin beginnen wird. Aber nicht immer klappt es mit dem guten Vorsatz, musikalisch kürzer zu treten und sich stärker auf die Ausbildung zu konzentrieren. "Jetzt im Frühjahr und Sommer singe ich wieder auf verschiedenen Hochzeiten." Auch bei der Schwenninger Kulturnacht ist sie dieses Jahr wieder mit dabei.

Der wichtigste Termin steht dann in wenigen Wochen bevor. Am 18. Mai tritt Silke Vogt beim internationalen Schlagerwettbewerb Stauferkrone in Donzdorf bei Göppingen auf. Als eine von 16 Finalteilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sie dann ihren neuen Titel präsentieren.

Überrascht von Zusage

Als die Zusage kam, war sie völlig überrascht, "weil sich da ja etliche Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich beworben haben." Umso stolzer ist sie, dass sie ausgewählt wurde. "Voraussetzung für die Teilnahme war, dass man sich mit einem Lied bewirbt, das vorher noch nicht veröffentlicht worden ist", so die Sängerin.