Seit vergangener Woche liegt der Bescheid des Schulamts vor und am Mittwoch trat sie bereits ihre neue Stelle an: Die 29-jährige Melanie Hog ist die neue Konrektorin an der Robert-Gerwig-Schule. Damit ist die seit sieben Monaten vakante Stelle nach dem Weggang von Natascha Wolf nach Weigheim wieder besetzt. Schulleiter Jörg Westermann freut sich, dass die Stelle intern neu besetzt werden konnte. Eine Bewerbung von außerhalb gab es nicht. „Vorteil ist, dass Frau Hog die Gegebenheiten hier vor Ort kennt und so eine Einführung wegfällt“, erläutert der Leiter der Werkrealschule.

Melanie Hog kommt aus Furtwangen, wohnt noch in Unterkirnach und zieht bald ins eigene Haus in Gütenbach. Bereits seit vier Jahren ist sie als Lehrerin an der Robert-Gerwig-Schule tätig. Hog studierte an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg Deutsch, Biologie und Religion auf Lehramt mit dem Schwerpunkt Grundschule. Bereits im November fiel intern die Entscheidung für eine mögliche Bewerbung Hogs. „Frau Hog war schon seit Längerem bei der Erstellung von Stunden- und Vertretungsplänen beteiligt, daher war sie bereits im Vorfeld mit der Arbeit vertraut“, erklärt Westermann die Entscheidung. Bei dem Überprüfungsverfahren, an dem Schulamt, Personalrat und Schulleitung beteiligt war, konnte Melanie Hog überzeugen. Zu lösen hatte sie darin die Aufgabe, wie mit Widerständen im Lehrerkollegium umzugehen sei.

An der Stelle der Konrektorin reizt Hog vor allem der Perspektivwechsel auf den Komplex Schule. „Zunächst möchte ich mich aber erst gründlich einarbeiten. Dann wird sich zeigen, wo ich mich einbringe und mitgestalte“, erklärt die 29-Jährige.

Wo die Schwerpunkte von Melanie Hog in Zukunft liegen könnten, werde sich erst nach und nach zeigen. „Für mich ist es auch eine Erleichterung, dass nun auf Schulleitungsebene ein Austausch stattfindet“, so Westermann. Der Schulrektor leitet derzeit kommissarisch auch die Rupertsbergschule und begrüßt daher die Unterstützung durch Hog. In den Aufgabenbereichen der neuen Konrektorin fällt neben Elterngesprächen und der Erstellung von Vertretungsplänen eventuell eine größere Verantwortung für den Bereich Grundschule. „Als Konrektorin lässt sie die Schule mehr mitgestalten und Frau Hog ist für diese Aufgabe nicht ungeeignet“, ist Westermann überzeugt.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €