Eine vielfältige Begegnung mit zeitgenössischer Kunst verspricht der Kultursonntag, der am 22. Oktober ansteht. Die Sammlung Grässlin, Global Forest 2017 und Dold Projects laden zu einem Tag voller Kunst. Um 12 Uhr startet ein Rundgang durch die Sammlung Grässlin mit der Sammlungsleiterin Hannah Eckstein. Im Kunstraum Grässlin werden Werke des österreichischen Künstlers Heimo Zobernig gezeigt, der sich in seinem Werk immer wieder mit den unterschiedlichen Tendenzen der geometrischen Abstraktion auseinandersetzt und künstlerische Paradigmen infrage stellt. In den Räumen für Kunst präsentiert Hannah Eckstein Malerei aus der Sammlung. Ausgestellt sind unter anderem Werke von Georg Baselitz, Cosima von Bonin, Günther Förg, Georg Herold, Martin Kippenberger, Imi Knoebel, Michael Krebber und Albert Oehlen.

Von 13 bis 18 Uhr ist bei Dold Projects, Gerwigstraße 11, die Ausstellung "Die Revolution und Saturn streiten sich um ihr Kind" des Künstlers Sören Hiob zu sehen. Unter Global Forest 2017 stellen internationale Künstlerinnen und Künstler ihre kreative Auseinandersetzung mit St. Georgen und dem Schwarzwald vor. Sie verwenden dabei Malerei, Fotografie, Installation, audio-visuelle Medien und Performances. Die Ausstellung ist Impulsgeber und Forum für eine Diskussion über die Zusammenarbeit von Kunst und Wirtschaft in einer globalisierungsgeprägten, sich verändernden Arbeitswelt. In St. Georgen entstanden Schlüsseltechnologien und bedeutende Unternehmen. Gleichzeitig haben Künstler, Sammler und Kunstinteressierte eine besondere Aufgeschlossenheit für Kunst und neue Ideen geschaffen. Das Projekt entwickelt diese Potenziale zu einer dauerhaften Plattform, auf der sich Kunst und Technologie auf Augenhöhe begegnen.

Geöffnet sind von 14 bis 16 Uhr die Global Forest Residenz an der Friedrichstraße 5a und von 16 bis 18 Uhr das Global Forest Labor an der Bahnhofstraße 10. Die Künstler Sascha Brosamer, Graham Dunning und Lisa Schenker führen um 15 Uhr durch die "Residenz" und um 17 Uhr durch das "Labor".