Mit ihrer Weihnachtsproduktion versüßt das Theater im Deutschen Haus die Wartezeit auf das Weihnachtsfest. Am ersten Advent feierte das Theaterensemble Premiere des Stücks "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" nach einer Vorlage der Gebrüder Grimm.

Die Geschichte ist Märchenkennern sicherlich bekannt. Ein größenwahnsinniger König erfährt von einer Wahrsagerin, dass ein bettelarmer Jüngling eines Tages seine Tochter zur Frau nehmen wird. Das passt dem raffgierigen König gar nicht. Jahre später begegnet der König tatsächlich dem inzwischen zu einem stattlichen Jüngling herangewachsenen Burschen namens Glückskind. Er schickt ihn mit einer Botschaft in das Schloss, in der geschrieben steht, dass der Überbringer der Nachricht umgehend getötet werden solle. Auf dem Weg ins Schloss verirrt sich der Jüngling in eine Räuberhütte.

Die Räuber haben Mitleid mit dem Burschen und tauschen den Inhalt des Schreibens gegen das Gebot aus, dass der Überbringer umgehend mit der Prinzessin vermählt werden soll. Als der König merkt, dass er hereingelegt wurde, fordert er den Jüngling auf, dass er ihm die drei Goldenen Haare des Teufels besorgen solle. Also macht sich der junge Mann auf. Und mit Mut und List schaffte er es tatsächlich, dem König die drei Goldenen Haare des Teufels zu bringen.

Kräftiger Beifall für Künstler 

Am Ende gab es kräftigen Beifall für die Aufführung, die an den kommenden Adventsonntagen und am zweiten Weihnachtsfeiertag aufgeführt wird. Beginn jeweils um 15 Uhr. Die Darsteller: Das Glückskind: Louis Struß. Teufel: Jonas Tillack. Des Teufels Großmutter / Wahrsagerin: Doro Staiger. König: Ben Tisler. Königin: Ela Schulte. Prinzessin: Cheyenne Christmann. Müller/Fährmann: Peter Horn. Räuber: Anna Riege, Prisca Leibach, Anna Jäckle, Hannah Tillack, Jonathan Haas. Räubermutter/Wächter: Ulrika Bames. Wächter 1: Stefania di Francesco. Dorfbewohnerin: Michaela Eulitz. Technik: Lea Scholz, Jens Fankhänel, Helmar Scholz. Choreografie: Birgit Weißer. Maske/Kostüme: Ute Scholz. Produktionsleitung/Bühnenbild: Jörg Westermann. Regie: Johanna Zelano.