Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bestimmen die St. Georgener Bürger, welche Kandidaten ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat vertreten sollen. Als Entscheidungshilfe hat die SÜDKURIER-Redaktion Parteien, Wählervereinigungen und Listen gebeten, ihre wichtigsten fünf Gründe zu nennen, warum Bürger deren Kandidaten wählen sollen. Dies sind die Gründe der SPD:

1. Chancengleichheit für den ländlichen Raum

Gleiche Lebensverhältnisse für Stadt und Land zu schaffen darf nicht nur in unserer Landesverfassung stehen, sondern ist Aufforderung zu aktivem Handeln. Pläne die Entwicklung von Bau- und Gewerbegebieten auf Zentren zu konzentrieren, lehnt die SPD ab. Bei uns gibt es industrielle Weltmarktführer und Landwirtschaft, High-Tech und Tourismus. Dafür fordern wir die nötigen Entwicklungsmöglichkeiten, denn die Betriebe wollen nicht in teure Großstädte wechseln und Arbeitnehmer möchten Arbeit vor Ort.

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2. Infrastruktur für Alle

Der Motor unserer Zeit ist die Digitalisierung. Internet braucht Glasfaseranschlüsse, um zukunftsfähig zu sein. Die SPD steht für den weiteren konsequenten Ausbau der Glasfaser in St Georgen. Allerdings verkauft das Internet zwar Dinge, aber liefert sie nicht. Wir brauchen deshalb auch weiter Straßenbau mit Augenmaß. Bau von Umgehungsstraßen, insbesondere die Fertigstellung der B523, ist weiter dringend nötig.

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3. ÖPNV

Wir setzen uns für den Ausbau des Ringzugs nach St. Georgen mit mindestens Haltestellen im Bereich Hagenmoos, Peterzell Ort und Bahnhof St. Georgen ein. Auch wenn die Baumaßnahmen im Bereich Peterzell umfangreicher sind, ist ein Verzicht auf diesen Haltepunkt für uns nicht denkbar, da die fehlende Anbindung des Orts den Sinn einer Zugverbindung völlig widersprechen würde. Die SPD hält außerdem eine Tarifreform mit günstigeren Preisen insbesondere für Schüler für nötig.

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4. Stadtentwicklung

Nach mehr als 40 Jahren ist unsere Innenstadt dringend sanierungsbedürftig und wir kämpfen mit den typischen Baumängeln der 70-er Jahre. Würden wir es heute anders machen? Ganz sicher – aber wir wollen heute nicht wieder alles abreißen und neu bauen, sondern vor allem dafür sorgen, dass die zusammen mit der Bevölkerung entwickelten Veränderungen diesmal auch umgesetzt werden.

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5. Bildung

Die SPD setzt sich für ein kindgerechtes Bildungsangebot ein, beginnend mit kostenfreien Kitas, einem differenzierten Grundschulangebot mit auf den persönlichen Bedarf zugeschnittenem, flexiblem Betreuungsangebot um die Kernschulzeit herum bis zum Ganztagsangebot. Einem kooperativen Angebot der weiterbildenden Schulen im Schulnetzwerk mit möglichst guter Durchlässigkeit und Berufsorientierung und der Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung.