Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bestimmen die St. Georgener Bürger, welche Kandidaten ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat vertreten sollen. Als Entscheidungshilfe hat die SÜDKURIER-Redaktion Parteien, Wählervereinigungen und Listen gebeten, ihre wichtigsten fünf Gründe zu nennen, warum Bürger deren Kandidaten wählen sollen. Dies sind die Gründe der Grünen Liste:

1. Natur- und Umweltschutz

Wir wollen die Artenvielfalt auf öffentlichen und privaten Flächen fördern. Mehrjährige Blühwiesen reduzieren Mähintervalle, entlasten den Bauhof und bieten Tieren Lebensraum. Die Teilnahme an Förderprogrammen hilft bei der Finanzierung und in der Öffentlichkeitsarbeit. Wir möchten den Gewässerschutz durch Reduzierung von Düngeeintrag und Bepflanzung von Gewässerrandstreifen voranbringen. Die Reinigungsleistung des Klärwerks Peterzell muss verbessert werden.

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2. Giftfreie Gemeinde

Im kommunalen Bereich muss komplett auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verzichtet werden. Es sollen ebenfalls Anreize für Privatgärten geschaffen werden, ohne Giftstoffe zu arbeiten. Ein stimmiges Gesamtkonzept dient hierbei auch dem Tourismusmarketing. Die industriellen Altlasten der Bergstadt in Grundwasser und Boden sind mit ihrem Gefährdungspotenzial und einem Sanierungskonzept offenzulegen.

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3. Nachhaltige Stadtentwicklung

Wir wollen den Marktplatz als zentralen Ort durch Grün- und Spielflächen beleben. Innenstadtentwicklung sollte vor Neubau im Außenbereich stehen. Bezahlbares Wohnen für junge Familien und Senioren macht St. Georgen als Wohnort attraktiv. Bauen und Demografie müssen für die Zukunft zusammengebracht werden, dabei ist der Flächen- und Landschaftsverbrauch zu beachten. Naturnahe Grünflächen sind Schotterwüsten vorzuziehen und verhindern eine weitere Flächenversiegelung.

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4. Bezahlbare soziale Infrastruktur

Die kulturellen Angebote in unserer Stadt möchten wir auch weiterhin möglichst vielen zugänglich machen. Die Eintrittspreise zum Freibad Klosterweiher müssen sozialverträglich umgestaltet werden. Die Sanierung der Schulen bleibt ein wichtiges Thema und wird weiter vorangetrieben. Durch Investitionen in bezahlbare Infrastruktur wird St. Georgen auch für neue Mitbürger*innen attraktiv.

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5. Ökologisches Denken und Handeln

In St. Georgen sind wir mit regionalen Produkten und ökologischer Landwirtschaft schon gut aufgestellt, beides muss weiter gefördert und von Seiten der Stadt unterstützt werden. Wichtig ist es, ökologische Entscheidungen weiter zu verfolgen und mit einem regelmäßigen Umweltbericht zu informieren. In öffentlichen Gebäuden müssen regenerative Energien vermehrt eingesetzt und die kommunalen Fahrzeuge auf Elektromobilität umgestellt werden.