Mal eben kurz beim Warten auf den Bus oder beim Heimlaufen vom Einkaufen eine Zigarette rauchen – wieso auch nicht, das tut keinem weh. Problematisch wird es aber dann, wenn der übrig gebliebene Filter nicht im Müll, sondern auf der Straße, dem Bürgersteig oder im Gebüsch nebenan landet. Klar, die Entsorgung einer gerauchten Zigarette ist nicht immer ganz unproblematisch. Hat man sie erst einmal zu Ende geraucht, kann sie schlecht – wie zum Beispiel ein benutztes Taschentuch – in die Jacken- oder Hosentasche gesteckt werden. Auch gibt es im Stadtgebiet nicht an jeder Stelle einen Mülleimer.

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Gerade in Wohngebieten sind diese seltener anzutreffen. Das kann und sollte Raucher jedoch nicht von der Pflicht befreien, sich um die Reste ihrer Zigaretten zu kümmern. Bei Hundehaufen und Kaugummis, die gerne mal am Schuh kleben bleiben, ist sich die Mehrheit sicherlich einig, dass diese auf der Straße nichts verloren haben. Zigarettenstummel bleiben weniger an den Schuhen kleben, sind aber alles andere als umweltfreundlich. Im Gegenteil: Sie schädigen die Umwelt und verunreinigen das Grundwasser.

Für Kleinkinder sind Kippen gefährlich

Auch für Kleinkinder können sie, beim Verschlucken, giftig sein. Deshalb sollte die aufgerauchte Zigarette nicht auf den öffentlichen Wegen landen. Das hat auch nichts mit grüner Öko-Ansicht, sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun. Und wer meint, dass das halb so wild ist, darf beim nächsten Gang durch die Stadt auf den Boden schauen. Wenn alle Reste gezählt sind, wird einem das Ausmaß der weggeworfenen Stummel erst so richtig bewusst. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass eine Zigarette bereits 40 Liter Grundwasser verschmutzen kann, kann man sich das Gift, das man der Umwelt zumutet, erst so richtig vor Augen führen. Deswegen: Auf dem Boden haben die Zigarettenstummel nichts zu suchen.