St. Georgen (spr) 15 rumänische Jugendliche sind derzeit zu Gast in St. Georgen. Die Jugendlichen sind gemeinsam mit der Leiterin eines Jugendhauses von Deutsch-Weisskirch, einer Kleinstadt in Siebenbürgen, angereist. Zustande kam der Kontakt durch Verbindungen des Lorenzhauses und der Robert-Gerwig-Schule. Nachdem im vergangenen Jahr Schüler der Gerwigschule in Rumänien waren, folgte nun der Gegenbesuch.

Zum abwechslungsreichen Programm ihres einwöchigen Aufenthalts gehörte gestern ein Besuch im Lorenzhaus. Dort erörterten Geschäftsführer Markus Schrieder und Personalleiterin Florije Sula gemeinsam mit den Jugendlichen und deren Jugendhausleiterin und Dolmetscherin Tina Bing die Unterschiede in der Altenpflege zwischen Deutschland und Rumänien. Zwar gibt es Altenheime, "aber den Beruf Altenpfleger gibt es in Rumänien so gar nicht. Die Aufgabe wird von Krankenschwestern übernommen", zeigte Schrieder einen der wesentlichen Unterschiede auf. Die Bewohner, beziehungsweise deren Angehörige, müssen für den Großteil der Kosten selbst aufkommen.

Der Kontakt zu Rumänien, beziehungsweise den Jugendlichen ist vor einigen Jahren entstanden, als die evangelische Altenhilfe ausrangierte Betten aus dem alten Lorenzhaus nach Rumänien schickte. Gleichzeitig stellte auch die Gerwigschule durch eine Aktion Kontakt zu der rumänischen Einrichtung her.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €