Soziales Engagement der Narren: Hohwalddeufel und Wälderschnäpf gehen gemeinsam zur Blutspende.

Eine außergewöhnliche Form sozialen Engagements zeigten die Hohwalddeufel und Wälderschnäpf. Rund zehn Mitglieder der Narrengruppe, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feierte, trafen sich zum gemeinsamen Blutspenden im Ökumenischen Zentrum. Es war nicht das erste Mal, dass die Hohwalddeufel und Wälderschnäpf gemeinsam zum Blutspenden gingen. "Wir machen das seit einigen Jahren regelmäßig", erklärt Daniela Hackenjos. Entstanden ist die Idee, als sich einige Mitglieder über das Blutspenden unterhalten haben. "Da haben wir gedacht, warum sollen wir den Termin nicht gemeinsam wahrnehmen", erinnert sich Daniela Hackenjos, die gemeinsam mit ihrem Mann Lars seit einigen Jahren regelmäßig an den Blutspendeterminen in St. Georgen teilnimmt. Immer wieder lassen sich auch einige Mitglieder dazu animieren, als Erstspender zur Blutspende zu gehen. Mit bis zu 15 Mitgliedern sind die "Howis" schon erschienen. Dass es dieses Mal etwas weniger waren, lag "unter anderem daran, dass manche noch arbeiten müssen und einige krank geworden sind."

Wer den Hohwalddeufeln nacheifern möchte und mit seiner Blutspende dazu beitragen will, Leben zu retten: Der nächste Blutspendetermin in St. Georgen findet im Juni statt. Blut spenden darf jeder Gesunde zwischen 18 und 73 Jahren. Erstspender dürfen allerdings nicht älter als 64 Jahre alt sein. Vor der Spende erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Zudem muss jeder Spender einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen. Bei der anschließenden Spende wird ein halber Liter Blut abgenommen. Anschließend können sich die Spender mit einem kostenlosen Imbiss stärken.