Einen interessanten Rückblick auf das vergangene Jahr erlebten rund 30 Mitglieder des Vereins für Heimatgeschichte bei der jährlichen Hauptversammlung, die im Gasthaus Krone über die Bühne ging. Insgesamt 125 Mitglieder zählt der Verein, der sich die Erforschung der Heimat und der Region auf die Fahnen geschrieben hat.

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Mit großer Freude konnte der erste Vorsitzende Martin Rosenfelder drei neue Mitglieder begrüßen. Auch Wolfgang Vogel, der Delegierte vom Geschichtsverein in Buchenberg, wurde von Rosenfelder herzlich willkommen geheißen. Der zweite Vorsitzende Till Münnich warf einen Blick zurück und berichtete vom Jahresausflug 2019 zur Heuneburg im Landkreis Sigmaringen. Die Fahrt zur ehemaligen Keltensiedlung mit dem Freilichtmuseum wurde anlässlich des Keltenjahres angeboten. Zusätzlich gab es noch Exkursionen zum Bienenkunde-Museum im Münstertal und zur Burgruine Herrenzimmern im Landkreis Rottweil. „Wie immer gab es auch eine interessante Vortragsreihe“, freute sich Münnich und listete alle Vorträge auf. Über die Entstehung der Transsibirischen Eisenbahn berichtete Manfred Bökenkamp und über den Röhlinwald bei St. Georgen der Buchautor Wolf Hockenjos. Karl Volk aus Gremmelsbach informierte über das Leben des christlichen Märtyrers Gregor und Gerhard Mengesdorf über die Geschichte des Turnvereins von St. Georgen. Till Münnich schwärmte auch vom Jahresausklang mit einem tollen Bildbericht seines Kollegen Erwin Epting, aber auch der Weihnachtsmarkt in der Geschichtstruhe sei ein großer Erfolg geworden.

Ein besonderes Lob bekam Epting, der als neuer Redakteur des Heimatboten in die Fußstapfen von Wolfgang Winkler getreten ist. Von einem erfolgreichen Jahr sprach Martin Rosenfelder in Bezug auf die Kobisenmühle in Oberkirnach. Beim Mühlentag an Pfingsten kamen 165 Besucher und die turnusgemäßen Öffnungszeiten wurden vor allem von Urlauber-Familien mit wissbegierigen Kindern frequentiert. Demnächst müsse genau geprüft werden, welche Schäden der Sturm Sabine an der Mühle hinterlassen habe. Die Schatzmeisterin Christa Ketterer lieferte einen übersichtlichen Kassenbericht und als die beiden Kassenprüferinnen Waltraud Falk und Ute Scholz grünes Licht für die Entlastung erteilt hatten, trat Stadtrat Hansjörg Staiger in Aktion.

Der erste Bürgermeister-Stellvertreter schlug die Entlastung vor, die einstimmig gewährt wurde. Seine Laudatio für den aktiven Verein war sehr lang und auch der Dank des Bürgermeisters, sowie der Gemeinderäte für die vielen Aktivitäten erfreute die Mitglieder. Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Zum Abschluss präsentierte Till Münnich den Veranstaltungskalender für 2020 mit vielen interessanten Vorträgen. Auch Exkursionen sind geplant, angefangen von einer Nachtwächter-Tour in Gengenbach über das Apotheker-Museum in Schiltach bis hin zur Ölmühle bei Breitnau.