Auch das Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen beteiligte sich an der bundesweit durchgeführten Juniorwahl. Insgesamt nahmen 3478 Schulen und damit knapp eine Million Schüler an dem Schulprojekt teil, bei dem Jugendliche mit einer Wahlsimulation ihre Stimme abgeben können. Am TSG waren alle Schüler ab der 9. Klasse stimmberechtigt, insgesamt 217 Schüler beteiligten sich an der Wahl. Diese erfolgte im Gemeinschaftskundeunterricht per Onlineverfahren. Zuvor wurden im Unterricht die Parteien miteinander verglichen und auch der Wahlomat hinsichtlich seiner Aussagekraft kritisch hinterfragt. Dank der vor den Sommerferien durchgeführten Podiumsdiskussion mit Direktkandidaten aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis hatten die Schüler die Politiker mit ihren Argumenten bereits selbst erleben können, was auch zur Wahlentscheidung beigetragen hat.

Das Direktmandat hätte bei den Schülern mit 54,4 Prozent ebenfalls Thorsten Frei (CDU) für sich gewinnen können. Bei der Zweitstimmenverteilung sieht es jedoch anders aus. In den Bundestag eingezogen wären CDU (32,7 Prozent), die Grünen als zweitstärkste Partei (22,6 Prozent, SPD (17,8 Prozent) und FDP (8,3 Prozent. Alle weiteren Parteien hätten die Fünfprozenthürde e bei den TSG-Schülern nicht geschafft. So wählten 3,2 Prozent die Linken und nur 2,3 Prozent die AfD.

Bundesweit sieht dies beim Endergebnis der Juniorwahl etwas anders aus. Die CDU erhielt 27 Prozent aller Stimmen, gefolgt von SPD (19,3), Grüne (17,9), FDP (8,8), Linke (7,3) und AfD (6,0 Prozent).

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