Die M&M Software GmbH will in St. Georgen weiter wachsen und hat den Umsatz im vergangenen Jahr deutlich steigern können. Dieser ist um 21,8 Prozent auf rund 15,87 Millionen Euro gewachsen. Diese Entwicklung lasse sich auch auf den Gewinn übertragen, Zahlen nenne das Unternehmen hier aber nicht.

Digitalisierung großes Plus

"Unsere Zukunftsaussichten sind rosig", sagte Geschäftsführer Andreas Börngen in einem Pressegespräch. Die Nachfrage sei getrieben von der Digitalisierung in vielen Bereichen. Aus diesem Grund konnte M&M auch die Mitarbeiterzahl erhöhen und beschäftigt aktuell 219 Personen, 107 in St. Georgen. Weitere an den Standorten in China (100) und Hannover (12).

Neue Räumlichkeiten

Damit das Unternehmen, das in der Entwicklung industrieller Software tätig ist, auch in Zukunft wachsen kann, wird M&M zusätzlich ein neues Gebäude beziehen. "Wir haben eine komplette Etage im PE-Neubau angemietet, dort entsteht Platz für weitere 50 Arbeitsplätze", so Börngen. Für den Geschäftsführer ein klares Bekenntnis zu St. Georgen. Einen Standortnachteil, der oft angenommen wird, sehe er nicht. Zwar sei es im ländlichen Raum schwerer, neue Mitarbeiter zu gewinnen, wenn man es aber geschafft habe, sei die Fluktuation dafür geringer.

Das könnte Sie auch interessieren

In Sachen Mitarbeiter-Rekrutierung wird der Software-Spezialist in 2020 neue Wege gehen und erstmals auch junge Leute ausbilden. "Wir werden eine Ausbildung zum Fachinformatiker und vermutlich auch eine kaufmännische Ausbildung anbieten", so Andreas Börngen. Das habe es bei M&M bisher nie gegeben.

Börngen zog auch eine positive Zwischenbilanz zu den drei Jahren, in denen M&M nun bereits zur Wago-Gruppe gehört. Bedenken, dass die Übernahme einen negativen Effekt haben könnten, hätten sich nicht bestätigt. Sogar das Gegenteil sei der Fall. "Wir werden auch in Zukunft am Standort wachsen", so sagt der Geschäftsführer und schaut positiv in die Zukunft.