Bei Christine Kinces im Café Bohnenheld fühlen sich die Gäste wie im Wohnzimmer. Vor allem dann, sobald eines der durchaus hochkarätigen Konzerte angesagt ist. Die Gäste sind gut beraten, wenn sie sich vor dem Konzertbesuch anmelden, denn so endlos ergiebig ist das Platzangebot nicht. Und es ist so, dass so gut wie alle Stühle besetzt sind, lange bevor das Künstlerpaar Chioma Rabiej und Martin Schäfer vor das erwartungsvolle Publikum treten.

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Rabiej kommt aus Nigeria und lebt schon seit elf Jahren in Deutschland. Ihr Partner an der E- und Akustik Gitarre, Martin Schäfer, stammt aus Rottweil. Dass Schäfer beide Instrumente perfekt spielt, ist seinem Gitarrenstudium geschuldet. Gleich zum Konzertbeginn erlebt das Publikum mit „Rayland“ eine Kostprobe der akustischen Gitarre. Schäfer entlockt dem Instrument raffinierte Läufe mit fingerfertigen Riffs. Zuhause fühlt er sich im ausdrucksstarken Swing-Stil.

Gospel, Rock, Pop und Blues im Café

Tritt Chioma Rabiej vor das Mikrofon und beginnt zu singen, merkt man, dass ihre Stimme trotz einer abklingenden Erkältung auf jeden Fall das verspricht, was in der Ankündigung beschrieben wurde. Sie beherrscht mit ihrem Timbre das Klangbild des Gospel, Rock, Pop und Blues Gesangs. Sängerin Rabiej hat viele Songs im Repertoire welche sie gerne im Afro-Soul-Beat-Stil singt. Für wichtige Botschaften benutzt sie außer dem in Nigeria gesprochenen Ibo, Englisch und ab und zu auch das Pidgin Englisch, als reduzierte Sprachform. Vor sechs Monaten haben sich Martin Schäfer und Chioma Rabiej als Gitarren- und Gesangsduo gefunden.