Schon bevor die Tür zum kleinen Sitzungssaal geöffnet wurde, herrschte großer Andrang: Etwa 20 Personen warteten vor dem Saal darauf, zu erfahren, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist.

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"Der Gesundheits-Check ist immer gut besucht", sagte Susanne Rist. Sie, die sonst in der Arztpraxis von Wolfgang Bergmann arbeitet, führte am Mittwoch gemeinsam mit Jasmin Reuter aus der Praxis von Johannes Probst die Untersuchungen durch. Die beiden stellten ihren Patienten zunächst Fragen zu Vorerkrankungen und Lebensgewohnheiten. Im Anschluss wurden die Größe, das Gewicht und der Taillenumfang gemessen und Blutdruck, Cholesterinwerte und Blutzuckerwerte der Patienten ermittelt und in Checklisten vermerkt.

Jeder erhält sein individuelles Risikoprofil

Das Pharmaunternehmen Pfizer beteiligte sich zum ersten Mal an der Aktion Gesundheits-Check-Up. Mithilfe des firmeneigenen Analyseprogramms "Gloria" (Global Risk Assessment) erstellten Hans-Joachim Greiler, Patricia Toyos De Haller und Andreas Ritter ein individuelles Risikoprofil für jeden Patienten. "Als Grundlage nutzen wir die Daten, die zuvor bei den Untersuchungen ermittelt wurden", erklärte Greiler. Das Analyseergebnis solle dann Aufschluss darüber geben, wie hoch das individuelle Risiko für Schlaganfälle, koronare Herzkrankheiten und andere Erkrankungen ist.

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"Ich bin überrascht von dem Andrang", sagte Hans-Joachim Greiler. "Aber es ist sehr positiv zu sehen, dass so viele Menschen etwas für ihre Gesundheit tun wollen." Eine von ihnen ist Brigitte Müller. Die St. Georgenerin ließ sich gestern ebenfalls untersuchen und zeigte sich begeistert von der Aktion. "Es ist toll, dass so etwas für die Allgemeinheit angeboten wird", sagte sie nach ihrem Check-Up.

Am Donnerstag wird die Gesundheitswoche fortgesetzt. Das DRK wird die Notfalldose vorstellen und an Besucher verschenken. Außerdem gibt es um 19.30 Uhr einen Vortrag über die sogenannte Schaufensterkrankheit.