Weltweit hat das Luschen-Virus zugeschlagen! Die Männer verweichlichen zusehends, das weiß man spätestens seit der "Männergrippe". Damit muss man erst mal umgehen können. Wie das funktionieren kann, erklärt kein geringerer als Holger Müller, einem breiten Publikum besser bekannt als Ausbilder Schmidt, am Freitag, 22. März, im Theater im Deutschen Haus. Der prominente Vertreter der deutschen Comedy-Szene gastierte zuvor schon einmal in St. Georgen. Da ihm sowohl das Bergstadtpublikum als auch die Bühne gut gefallen haben, kommt er nun mit seinem brandneuen Programm „Die Lusche im Mann“ gerne abendfüllend zurück.

Im neuen Programm geht es um den Umgang mit dem fiesen Luschen-Virus. Eben noch im Garten bei minus 20 Grad Außentemperatur Holz gehackt – zack, die Männergrippe schlägt zu und tagelang ist nur noch ein leises Gejammer oder ein röchelndes „Mutti, Mutti, hilf mir, ich sterbe“ zu hören.

Vom Mann zur Lusche

Na klar, die Zeiten ändern sich. Früher ging der Mann zur Jagd und das war es und reichte auch. Heute muss er alles können: männlich aussehen, sensibel sein, zuhören können, Müll trennen, kochen, putzen, Baby wickeln, gebildet und belesen sein, Ikea Möbel aufbauen. Und ja, Geld verdienen soll er auch noch und klagen darf er dabei natürlich nicht (was er allerdings in Form von Selbstgesprächen trotzdem macht).

Der Mann muss mit seinen Aufgaben wachsen, aber er darf eben nicht das verlieren, was ihn ausmacht und wofür er geliebt wird: männlich sein. Lange auf dem Klo sitzen, Zahnpastatuben offen lassen, sich mal prügeln, Bier trinken, im Keller seinen Hobbys nachgehen, grillen und einfach mal nicht reden müssen. Herrlich, der Eine oder Andere erinnert sich vielleicht noch daran.

Ausbilder Schmidt gibt Tipps

Aber wie hält man als Mann die Balance zwischen „ja Schatz, ich mache das ja alles“ und „Grmpffffppfff“? Und wie kommt man als Frau mit einer Oberlusche klar und kitzelt das letzte bisschen Männlichkeit aus ihr heraus? Fakt ist, der Luschen-Virus bleibt ein Leben lang im Körper, aber man kann damit leben. Sehr gut sogar. Und es gibt einen, der es vorleben kann: Ausbilder Schmidt. Der Reine. Die Anti-Lusche. Wer sich tagtäglich beim Bund mit Luschen, Warmduschern und Waldorfschülern rumärgern muss, der weiß, was zu tun ist.

In seinem neuen Programm gibt Schmidt auf humorvolle Art viele Tipps, Anregungen und Lebensweisheiten. Er verrät, wo die Lusche in ihm steckte und wie er sich selbst „entluscht“ hat. Da bleibt kein Auge trocken.

Karten für den Abend mit Ausbilder Schmidt gibt es noch bei der Vorverkaufsstelle Hoppe in der Gerwigstraße 17 in St. Georgen. Erwachsene zahlen 16 Euro, die Jugendkarte, die auch ein Freigetränk beinhaltet, kostet 14 Euro. Reservierungen für die Abendkasse können per Mail an http://info@puthe.de gegen Vorkasse vorgenommen werden.