Die Stadt bekommt Fördergelder in Höhe von 2,2 Millionen Euro für die Sanierung des "Roten Löwen". Das schreibt das Landeswirtschaftsministerium in einer Mitteilung. Das Geld stammt aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ). Dieses Programm hat zum Ziel, die Infrastruktur aufzuwerten und Orte der Integration und des sozialen Zusammenhalts zu schaffen.

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Für St. Georgen haben die Fördergelder in dieser Höhe eine enorme Bedeutung. Sie waren der letzte noch fehlende Baustein, der für die Entscheidung für eine Sanierung des "Roten Löwen" gefehlt hat. Mit dieser Summe sind 54 Prozent der Gesamtkosten von rund 4,3 Millionen Euro abgedeckt. Nach diesem positiven Bescheid kann die Detailplanung beginnen.

Michael Rieger betont Bedeutung

Weil der "Rote Löwen" schon seit Jahren ein Herzensprojekt des Bürgermeisters ist, hat sich am Mittwoch auch Michael Rieger zu Wort gemeldet. Er äußerte sich dabei auch zu seinem Gesundheitszustand. "Ich fühle mich gut und bin gut durch die Therapie gekommen", so Rieger, der seit Oktober aufgrund einer Blutkrankheit ausfällt. Demnächst stehe die Reha an. Der Bürgermeister sei, was eine Rückkehr ins Rathaus angeht, sehr zuversichtlich und freue sich auch auf die Arbeit.

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Das Stadtgeschehen verfolge er selbstverständlich weiterhin und stehe in regem Austausch mit seinen Stellvertretern und der Verwaltung. Zum "Roten Löwen" sagt er: "Diese Sanierung ist ein wichtiges Projekt der Innenstadtsanierung." In dem Gebäude stecke viel Potenzial. Unter anderem, weil die soziale Kompetenz gebündelt werden könne. Auch der Veranstaltungsraum habe Vorteile und biete eine innenstadtnahe Alternative zur Stadthalle.

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