Das Innere nach außen gedreht hat die Feuerwehrabteilung Langenschiltach bei ihrer Herbstprobe. Um zu zeigen, wie Einsatzkräfte vorgehen, wenn sie im Brandfall eine Wohnungstüre öffnen müssen, wurde kurzerhand eine Wohnungstüre zur Demonstration nach draußen verlagert.

Der Bewohner schafft es nicht mehr, die Wohnung im Obergeschoss durch das stark verqualmte Treppenhaus zu verlassen. Er wird von der Feuerwehr über die Steckleiter gerettet.
Der Bewohner schafft es nicht mehr, die Wohnung im Obergeschoss durch das stark verqualmte Treppenhaus zu verlassen. Er wird von der Feuerwehr über die Steckleiter gerettet. | Bild: Sprich, Roland

Um zu verhindern, dass sich Rauch aus einer Wohnung auf andere Bereiche eines Gebäudes ausbreitet, verhüllt die Wehr die Tür mit einem mobilen Rauchverschluss. Eine Art feuerfester Vorhang, der in den Türrahmen eingesetzt wird, verhindert, dass der Rauch nach außen dringt. Erst dann öffnet die Feuerwehr die Tür und tastet sich zum Brandherd vor.

Bei der Schauprobe fehlte auch die Brandbekämpfung und Menschenrettung nicht. Angenommene Brandursache war eine brennende Kerze. Der Rauchmelder schlägt Alarm. Während sich die Bewohner im Erdgeschoss ins Freie retten können, schafft es der Junior nicht mehr. Die Feuerwehr rettet ihn über den Balkon.

Die wasserversorung wird in Langenschiltach auf einem Spazialanhänger mitgeführt und ruckzuck aufgebaut.
Die wasserversorung wird in Langenschiltach auf einem Spazialanhänger mitgeführt und ruckzuck aufgebaut. | Bild: Sprich, Roland

Abteilungskommandant Manfred Aberle kommentierte die Übung. Er informierte die Zuschauer über die Wasserversorgung, die auf einem speziellen Anhänger mitgeführt wird. Auch zur Bekleidung konnte er Wissenswertes vermitteln. „Mit unserer Einsatzkleidung können wir für einen kurzen Moment durchs Feuer gehen.“