Wenn Rotkäppchen samt einem Rudel Wölfe sich mit einem quirligen Obstsalat auf dem Spielfeld duelliert, dann ist das entweder die sehr moderne Fassung eines Märchens, oder ein Indiz für einen sportlichen Wettstreit. Letzteres war es, als die Handballabteilung des Turnvereins St. Georgen am Samstagnachmittag zum Weiherballturnier am Klosterweiher einlud.

Ein Spieler des FC Peterzell setzt zum Torwurf an.
Ein Spieler des FC Peterzell setzt zum Torwurf an. | Bild: Sprich, Roland

Elf Mannschaften traten im sportlichen Wettstreit an, den die Handballer zum dritten Mal in dieser Form ausrichteten, um das Jedermannturnier wieder attraktiver zu machen. Um allen Teams die gleichen Chancen einzuräumen, wurde abwechselnd auf Rasen- und auf dem Sandfeld gespielt. Die unterschiedlichen Untergründe erforderten von den Spielern unterschiedliche Strategien im Spiel um Tore und Punkte. Dabei wurden sie von den Zuschauern am Spielfeldrand nach Leibeskräften angefeuert. „Es waren faire, lustige, aber auch ehrgeizige Spiele zu sehen“, zogen die Veranstalter am Ende eine durchweg positive Bilanz.

Die Teams spielten abwechselnd auf Rasen und auf Sand. Dabei ging es laut Veranstalter fair, lustig, aber auch ehrgeizig zur Sache.
Die Teams spielten abwechselnd auf Rasen und auf Sand. Dabei ging es laut Veranstalter fair, lustig, aber auch ehrgeizig zur Sache. | Bild: Sprich, Roland

Gewonnen hat das dritte Weiherballturnier das Team Südbaentiger 2000. Auf den zweiten Platz kam das Team Harz2O‘Weiher nanz, Dritter wurde die Mannschaft Harz2O‘Weiher domi. Hinter den Namen der Zweit- und Drittplatzierten verbirgt sich eine Truppe sportbegeisterter junger Menschen, die sich das Ziel gesetzt hat, bei so vielen Jedermann-Turnieren wie möglich mitzumachen und dabei Geld für die Katharinenhöhe zu sammeln. Auch nach dem Weiherball wurde so die Spendenbüchse herumgereicht.