Autofahrer und Radler wissen aus eigener Erfahrung, dass die Kreisstraße, die von St. Georgen nach Hardt führt, den Anforderungen des modernen Verkehrs nicht mehr genügt. Deshalb hat der Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, eine Machbarkeitsstudie und die erforderlichen Planungen an ein Ingenieurbüro zu vergeben.

Geplant ist, die Kreisstraßen 5724 und 5531 zu verbreitern. Derzeit sind die Straßen nur etwa fünf Meter breit. Außerdem gibt es auf großen Teilen der Fahrbahn keine Markierungen. Kommen sich zwei Autos je mit den erlaubten 100 km/h entgegen, ist Augenmaß gefragt. Besonders gefährlich ist die Situation für Radfahrer. Die Kreisstraßen sind bei den Radlern sehr beliebt und stark frequentiert. Deshalb soll ein neuer Radweg gebaut werden, der weitgehend parallel zur Straße verlaufen soll.

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Der Ausbau von Straße und Radweg ist kompliziert, weil der Abschnitt nicht nur durch die vier Gemeinden St. Georgen, Schramberg, Königsfeld und Hardt, sondern auch in den Landkreis Rottweil hineinragt. Deshalb wird der Landkreis entgegen den Gepflogenheiten für die beteiligten Kommunen in Vorleistung treten. Für die Machbarkeitsstudie wird mit dem Landkreis Rottweil kooperiert. Im Haushalt 2019 sind hierfür 100 000 Euro eingeplant.

 

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