Das Waldfest der Bürgervereinigung Unterschiltach ist vorbei und bereits heute wird mit der Neuplanung für 2020 begonnen. Erfahrungsgemäß kann die Suche nach einer Band oder auch Blaskapelle nicht früh genug beginnen, ist sich der Vorsitzende Armin Kieninger sicher. Auf keinen Fall darf die erfolgreiche Suche nicht erst wenige Wochen vor dem neuen Festtermin erfolgen. Der neue Festtermin ist ebenfalls bekannt. Im kommenden Jahr ist am 31. Mai Pfingstsonntag und am 1. Juni Pfingstmontag. Es hat sich gezeigt, dass das diesjährige Fest wieder zum Erfolg wurde.

  • Wettbewerb: Armin Kieninger rief die Teilnehmer am Wettbewerb im Kreis zusammen. Er erklärte die Regeln am Baumfällwettbewerb. Zunächst hatten die teilnehmenden Bürgervereinigungen die Arbeitsgeräte, eine Baumsäge und eine Axt mitzubringen. Jeweils zwei Männer bildeten die Mannschaft. Am Wettbewerb beteiligt waren von Unterschiltach Robin Maurer und Daniel Klausmann, vom Eichbach Tobias Kopp und Marco Staiger, RPPR vertraten Karl Rapp und Stephan Wälde. Für die WLS waren die Brüder Christoph und Tobias Weisser am Start. Die Baumstämme waren mit der Axt zu fällen.
Mit der frisch geschärften Axt setzt Karl Rapp den Keil der Fallrichtung. Gefällt wird der Baumstamm nach anbringen des gegenüberliegenden Keils.
Mit der frisch geschärften Axt setzt Karl Rapp den Keil der Fallrichtung. Gefällt wird der Baumstamm nach anbringen des gegenüberliegenden Keils. | Bild: Werner Mueller

Mit einem Seil in gerade Richtung zu werfen und mit vier Sägeschnitten in fünf gleichlange Stücke zu sägen war die zu lösende Aufgabe. Seit ein paar Jahren wird nach dem Wettbewerb kein Sieger mehr gekürt. Das hat den Vorteil: Gewinner waren am Ende alle. Doch nicht nur der Wettbewerb, auch das ganze Drumherum trug am Ende zu einem vollauf gelungenen Fest bei.

  • Garant Mittagstisch: Ein Garant, Besucher ins Festzelt zu locken, ist an beiden Tagen der Mittagstisch. Wie am Vortag wurde Gulasch mit Spätzle angeboten und alles auch verkauft. Das bedeutete natürlich auch, dass auf die anderen Essenangebote, wie Bratwurst mit Brot oder Pommes verstärkt zugegriffen wurde. Die leckeren Fleischküchle waren ebenfalls begehrte Happen um den Hunger zu stillen. Die Temperatur im Festzelt war angenehm warm, nicht zu heiß, doch gut auszuhalten.
Hinter der Theke herrscht eine gute Stimmung. Das beweise Martin Günter und seine jugendlichen Helfer Niclas Hilser, links und Ricardo Rapp.
Hinter der Theke herrscht eine gute Stimmung. Das beweise Martin Günter und seine jugendlichen Helfer Niclas Hilser, links und Ricardo Rapp. | Bild: Werner Mueller
  • Frühschoppen: Die Wetterlage sprach dafür, lieber einen Platz im Trockenen zu haben, als nass zu werden. Die Mehrheit der Besucher erlebte den Frühschoppen im Festzelt trockenen Fußes. Die sich allmählich einstellende räumliche Enge tat ihr Übriges. Da gab es immer etwas zu erzählen. Zwischendurch wurde auch mal am Bier genippt und neue Themen angefangen. Es ist auch selbstverständlich, dass auf dem Fest oftmals Freunde und Bekannte aus den verschiedensten Richtungen getroffen werden. Fast unbemerkt geht dann der Frühschoppen zum Mittagtisch über.
Einer der Männer am Bier Zapfhahn ist Dieter Hermann. Bei ihm läuft neben Bier auch manches Wasser zum Bierschorle ins Glas.
Einer der Männer am Bier Zapfhahn ist Dieter Hermann. Bei ihm läuft neben Bier auch manches Wasser zum Bierschorle ins Glas. | Bild: Werner Mueller
  • Kaffeepause: Wie am Vortag bildete sich an der Kaffee- und Kuchenbar eine Warteschlange. Die Frauen hinter der Theke ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bei Sabine Günter waren nicht nur das Personal, sondern auch die Gäste gut aufgehoben. Beim Gang durch das Festzelt, entlang der Theke war zu beobachten, dass alle Beschäftigten bei den Gästen einen frohen Eindruck hinterliesen. Hier gehörte das Lächeln zum Verkaufsprogramm.
Sabine Günter gehört zu den langgedienten Mitarbeiterinnen an der Kaffeebar.
Sabine Günter gehört zu den langgedienten Mitarbeiterinnen an der Kaffeebar. | Bild: Werner Mueller