Die für den März geplante Nachhaltigkeitswoche in St. Georgen nimmt zusehends Gestalt an. In der jüngsten Sitzung des Jugendgemeinderats (JGR) hat dessen Vorsitzender Florian Schuhbauer dazu die ersten Programmpunkte vorgestellt.

So wird es am Montag, 16. März, nach dem Auftakt der Projektwoche einen Vortrag des bekannten Physikers und Mathematikers Otto Wöhrbach geben, der bis 2016 das Planetarium in Freiburg geleitet hat und zu Astronomie und Planetenforschung publiziert. Er werde sich dabei kritisch mit der Behauptung auseinandersetzen, dass es Klimawandel ja schon immer gegeben habe, so Schuhbauer.

Was Photovoltaik leisten kann – und was nicht

Am Dienstag, 17. März, finden dann im Theater im Deutschen Haus Theaterworkshops und Aufführungen zur Klimaerwärmung statt. Am Mittwoch, 18. März, folgt im Technologiezentrum ein Vortrag zur Frage, welchen Beitrag die Photovoltaik zum Energiemix leisten kann.

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Am Donnerstag, 19. März, werden wiederum im Theater im Deutschen Haus zwei Filme gezeigt, nachmittags einen für Kinder und am Abend die Dokumentation „Welcome to Sodom“, welche die Folgen der Entsorgung von Elektroschrott in Afrika thematisiert. Zum Schluss findet dann am Freitag, 20. März, eine Podiumsdiskussion mit Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Vertretern aus der Wissenschaft statt.

„Mit dieser Woche Impulse setzen“

Bürgermeister Michael Rieger zeigte sich indes zufrieden mit dem Fortschritt der Planungen: „Ich glaube, dass wir mit dieser Woche genügend Impulse setzen können und wünsche mir, dass wir in Zukunft jährlich eine solche Nachhaltigkeitswoche auf die Beine stellen können.“ Zusätzlich unterstützt wird das Vorhaben außerdem mit 2000 Euro von der Bürgerstiftung St. Georgen, deren Vorsitzender Erwin Müller die frohe Botschaft gleich selbst überbrachte.

Derweil nimmt auch ein anderes Projekt des JGR Formen an. Der sogenannte Kulturrucksack solle noch vor der Sommerpause kommen, kündigte JGR-Mitglied Gabriel Dörr an. Dabei handelt es sich um eine Karte, die 400 Jugendlichen freien Eintritt zu Kulturveranstaltungen ermöglichen soll.