Hartmut Breithaupt will neuer Ortsvorsteher von Langenschiltach werden. Bei der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates wurde er von den Mitgliedern des neu gewählten Ortschaftsrates einstimmig gewählt. Der Gemeinderat muss der Wahl noch zustimmen.

Drei neue Volksvertreter

Hartmut Breithaupt ist zusammen mit Erika Schwenk und Thomas Weisser neues Mitglied im Ortschaftsrat. Sie nehmen die Plätze von Anneliese Fleig, Gottlieb Stockburger und dem bisherigen Ortsvorsteher Wilhelm Müller ein, die allesamt nicht mehr kandidierten. Hartmut Breithaupt ist 52 Jahre und lebt seit 30 Jahren auf der Vogte in Langenschiltach.

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Zu seiner Motivation, sich direkt auch für das Amt des Ortsvorstehers zur Verfügung zu stellen, sagte Breithaupt, „dass mit der Kandidatur auch die Bereitschaft da sein müsse, ein Amt zu übernehmen“. Er sei schon immer kommunalpolitisch interessiert, allerdings habe ihm sein Beruf als Krankenpfleger bisher zu wenig Zeit gelassen, sich zu engagieren.

Erika Schwenk ist Stellvertreterin

Zur Stellvertreterin des Ortsvorstehers wurde das neue Ratsmitglied Erika Schwenk gewählt. Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Kleiner, der die Verpflichtung der Räte für die kommenden fünf Jahre vornahm, bedankte sich für das Engagement aller Gewählten, namentlich neben den neuen auch die wiedergewählten Manfred Aberle, Rolf Epting, Gerhard Lehmann, Bettina Oehl und Werner Schultheiß. Er bot die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat an.

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Wilhelm Müller blickt auf seine 25-jährige Amtszeit als Ortsvorsteher von Langenschiltach zurück. „Es gab schöne und weniger schöne Zeiten, die schönen Zeiten haben überwogen“, sagte er rückblickend. Viel sei in den vergangenen 25 Jahren erreicht worden. Er erinnerte unter anderem an den Anschluss an die Kläranlage nach Tennenbronn, den Kanalbau, den die Anwohner in Eigenregie gemacht haben, den Anbau an das Gebäude auf dem Festplatz, das umfangreiche BZ-Verfahren und vieles mehr.

Schiltachhaus bleibt ein Traum

„Das Machbare wurde gemacht“, sagte Müller. Lediglich der lang gehegte Wunsch nach einem Schiltachhaus konnte während seiner Amtszeit nicht verwirklicht werden. Und wird aufgrund der bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen der Stadt wohl auch so bald nicht in Erfüllung gehen.

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Als wahrscheinlich letzte Handlung in der Funktion als Ortsvorsteher lobte Wilhelm Müller die prächtigen Blumeninseln an den Ortseinfahrten von Langenschiltach. „Das hat der Bauhof wirklich toll gemacht, schöner geht‘s nicht.“